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14.05.2007 08:29 Uhr

Rahn: Tor war für mich ein Befreiungsschlag

Christian Rahn brachte mit seinen direkt verwandelten Freistoß zum 1:0 die Hanseaten auf die Siegerstraße. Die Ostseezeitung, Medienpartner des FC Hansa,sprach mit ihm.

 

OZ: Welchen Stellenwert hat der 2:1-Erfolg in München?

Rahn: Damit haben wir einen Riesenschritt getan. Es gibt praktisch nur noch drei Mannschaften, die sich um die beiden freien Aufstiegsplätze streiten. Und wir haben sehr gute Chancen, am Ende einen davon zu belegen.

 

OZ: Was hat den Ausschlag für den Sieg gegeben?

Rahn: Wir haben eiskalt zwei schnelle Tore gemacht. Durch die 2:0-Führung kam zusätzlich Sicherheit in unsere Aktionen.

 

OZ: Der Freistoß zum 1:0 hat die Richtung vorgegeben. Auch für Sie persönlich ein Befreiungsschlag?

Rahn: Natürlich, denn in der Rückrunde lief es bei mir insgesamt ja nicht so gut. Und mit diesem Tor habe ich mich auch selbst beschenkt.

 

OZ: War es nicht ungewöhnlich, dass gerade Sie den Freistoß geschossen haben?

Rahn: Nicht unbedingt. Das war eine Position, die ideal für einen Linksbeiner war. Deshalb habe ich zu Zafer gesagt: Lauf einfach drüber, ich mache ihn rein. Und dann habe ich das lange Eck anvisiert.

 

OZ: Welche Rolle hat das Trainingslager in München gespielt?

Rahn: Die vier gemeinsamen Tage haben das Team noch einmal richtig zusammengeschweißt.

 

OZ: Waren Sie während der Partie eigentlich über die an deren Zwischenstände informiert?

Rahn: Nein, ich habe nur einmal zufällig das 1:1 von Unterhaching an der Anzeigetafel gesehen. Sonst haben uns die anderen Spielstände auch nicht interessiert, wir mussten ja in erster Linie unser Spiel gewinnen. Erst nach meiner Auswechslung habe ich mich informiert, wie es auf den anderen Plätzen steht.

 

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