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17.09.2007 08:21 Uhr

René Rydlewicz: Müssen das Positive mitnehmen

Mit der Hereinnahme von René Rydlewicz kam in der zweiten Halbzeit des Auswärtsspiel in Bielefeld mehr Schwung in die Aktionen des FC Hansa. Die OZ, Mediapartner des FC Hansa, sprach mit dem Rostocker Routinier.

OZ: 90 Sekunden nach Íhrer Einwechslung haben Sie mit einem Einwurf den Ausgleich vorbereitet. Ein Einstand nach Maß?

Rydlewicz: Aber am Ende ohne Wert, denn da standen wir wieder mit hängenden Köpfen und leeren Händen da.

 

OZ: Warum hat der Ausgleich zu einem psychologisch sehr günstigen Zeitpunkt nicht zusätzlich für Sicherheit in der Hintermannschaft des FC Hansa gesorgt?

Rydlewicz: Bevor wir uns versahen, lagen wir ja schon wieder im Rückstand. Und dem ging ja kein Abstimmungsfehler der Abwehr, sondern ein individueller Fehler voraus. Da hatten dann die Bielefelder plötzlich wieder Oberwasser.

 

OZ: War das 2:1 der Knackpunkt der Partie?

Rydlewicz: Eher das 3:1, das nur kurze Zeit später fiel. Obwohl selbst nach dem 4:2 dann noch wieder etwas Hoffnung aufkam.

 

OZ: Haben Sie zu diesem Zeitpunkt daran gedacht, dass die Mannschaft im Vorjahr in Karlsruhe einen 1:4-Rückstand noch aufgeholt hat?

Rydlewicz: Daran nicht. Ich hatte eher im Hinterkopf, dass die Bielefelder kürzlich zu Hause gegen Frankfurt zwei Gegentore in den Schlussminuten kassiert haben.

 

OZ: Der Druck wird nach fünf punktlosen Spielen immer größer. Wie geht die Mannschaft damit um?

Rydlewicz: Der Druck wird in erster Linie von außen an die Mannschaft herangetragen. Wir beschäftigen uns damit nicht so sehr.

 

OZ: Bedeutet das, die Mannschaft kann völlig unbelastet ins Heimspiel gegen Duisburg gehen?

Rydlewicz: Das sicherlich nicht. Aber wir sollten das Positive mit in das Spiel nehmen. Und das ist die Tatsache, dass wir zuletzt zu Hause gegen Dortmund ein sehr gutes Spiel gemacht haben. Daran sollten wir uns erinnern.

 

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