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17.11.2015 09:40 Uhr

Rostocker Goalball-Frauen siegen gegen den FC St. Pauli und sind neue Nummer eins in Deutschland

Am 14. November spielten sieben Teams um den 10. Lady Cup - dem einzigen nationalen Wettkampf, bei dem reine Frauenteams gegeneinander antreten. Hierzu reisten Teams aus Chemnitz, Königs Wusterhausen, Hamburg, Dresden, Neukloster und Rostock nach Fulda. Erstmals stellte der RGC Hansa ein reines Frauenteam und zog an allen anderen vorbei. "Dank einer geschlossenen Teamleistung und dem Willen jedes Spiel zu gewinnen, haben wir es geschafft, die anderen Teams zu überraschen und uns selbst mit der Goldmedaille zu belohnen", resümiert Centerin Charlotte Kaercher nach den intensiven Spielen.

Überrascht haben die RGC-Ladys nicht nur die Gegner, sondern auch sich selbst. Denn von Gold ging im Vorfeld niemand aus. Hansa reiste mit lediglich drei Spielerinnen an und wagte dabei ein riskantes Manöver: Die 15-jährige Michelle Tiede lief nicht nur zum ersten Mal im Hansatrikot auf, sondern spielte überhaupt das erste Mal Goalball. Trotz allen Umständen bissen sie sich ins Turnier und steigerten sich von Spiel zu Spiel. Dabei wurden die Rostocker Mädels von Reno Tiede und Andreas Henke angeleitet. Sie fuhren einen Sieg nach dem anderen ein. SSV Königs Wusterhausen, BFV Ascota Chemnitz, Chemnitz Ü30 und Neukloster hatten das Nachsehen.

Im vorletzten Spiel kam es zur Wiederauflage des Finalspiels vom Ostdeutschen Pokal. Auch hier musste sich Dresden gegen die Ostseestädter geschlagen geben. Gold war damit sicher, dennoch war das Turnier noch nicht zu Ende, schließlich ging es zum Abschluss gegen den Konkurrenten vom Kiez. "Nach einer unkonzentrierten Anfangsphase war die Motivation und der Kampfgeist groß genug, dieses wichtige Derby zu gewinnen und den Turniertag mit einem gelungenen Sieg zu beenden", so Kaercher nach dem Duell mit dem Dauerrivalen. So gewannen die Hansa-Goalballerinnen gegen den FC St. Pauli mit 6:4.

"Unser Kader war stark limitiert, doch unsere Mädels haben die Situation angenommen und die taktische Ausrichtung diszipliniert umgesetzt. So wurde das Unmögliche möglich", bilanziert Reno Tiede stolz über seine Frauen. Wie schon beim Ostpokal reihte sich die SGV Dresden und Chemnitz hinter Rostock ein.

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