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21.04.2010 10:31 Uhr

Rote Teufel haben Rückkehr in die Bundesliga im Visier

Der 1. FC Kaiserslautern ist auf dem besten Wege, nach vier Jahren in der Zweitklassigkeit die Rückkehr in die Bundesliga zu schaffen. Nach dem 2:1-Erfolg am Montag bei Arminia Bielefeld beträgt der Vorsprung auf den Tabellendritten FC Augsburg drei Spieltage vor Ultimo acht Punkte.

Nachdem der 1. FC Kaiserslautern die vergangenen drei Zweitliga-Spieljahre nie besser als auf Rang 6 abgeschlossen hatte und vor zwei Jahren sogar fast in die 3. Liga abgestiegen wäre, wusste sich die Mannschaft des neuen Trainers Marco Kurz vor allem in fremden Gefilden zu steigern. Während die Punkte in der Vergangenheit größtenteils auf dem heimischen Betzenberg eingefahren wurden, entpuppen sich die Roten Teufel in dieser Saison plötzlich als erfolgreichste Auswärtsmannschaft der Liga.

Neun Siege haben die Pfälzer auf ihrer wohl vorerst letzten Tournee durch die deutschen Zweitliga-Stadien gefeiert und dabei 31 Punkte gesammelt – das sind zum jetzigen Zeitpunkt schon mehr als doppelt so viele wie in der gesamten Saison 2008/09, in der es insgesamt nur vier Siege und 15 Punkte waren.

Lediglich vier Niederlagen mussten die Lauterer in der laufenden Saison einstecken, nur eine davon an den vergangenen 13 Spieltagen. Kein Wunder also, dass sie den ersten Tabellenplatz schon seit fünf Monaten abonniert haben. Das ist vor allem ein Verdienst der mit Abstand besten Abwehr im deutschen Profi-Fußball, hinter der Torhüter Tobias Sippel in 31 Saisonspielen nur 24 Bälle aus dem eigenen Netz holen musste. Sie bildet auch die Grundlage dafür, dass die Pfälzer, obwohl sie mit 53 eigenen Treffern nicht so torgefährlich sind wie die Mitkonkurrenten aus St. Pauli (61) und Augsburg (57), die 2. Bundesliga so deutlich anführen.

Erfolgsreichster Schütze des 1. FCK ist mit 14 Saisontoren der 23-jährige Slowake Erik Jendrisek, doch auch der ein Jahr jüngere Mittelfeldspieler Sidney Sam, der in Bielefeld seinen zehnten Treffer markierte, ist nicht minder gefährlich.

Wer das entscheidende Tor zum Aufstieg schießen wird, ist den FCK-Fans sicherlich egal. Gern aber würden sie den Aufstieg schon in dieser Woche auf dem ausverkauften Betzenberg feiern und hoffen im bevorstehenden Heimspiel gegen den F.C. Hansa auf den elften Heimsieg der laufenden Saison. Alles scheint dafür zu sprechen, dass der Betze wieder einmal bebt. Und das dürfte auch den F.C. Hansa Motivation genug sein…

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