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25.06.2007 16:57 Uhr

Ryan Gyaki: Ich freue mich auf die Bundesliga in Rostock

Am 1. Juli beginnt beim F.C. Hansa die neue Fußball-Saison. Die Spieler mit der weitesten Anreise sind schon da. Während der Brasilianer Diego Morais bereits seit Sonnabend an der Küste ist, kam am Montag nach 13 Stunden Flug der Kanadier Ryan Gyaki aus Calgary an die See. Während der Fahrt von Hamburg nach Rostock sprach Hansa-Online mit dem kanadischen Olympiaauswahlspieler.

 

Ryan, welche Erwartungen knüpfen Sie an Ihr Engagement in Rostock?

Ryan Gyaki: Ich will die Bundesliga kennen lernen, ich will spielen, ich will möglichst sogar viele Spiele machen, helfen, das Hansa einen guten Platz belegt.

 

Welche Kanadier kennen Sie in der Bundesliga?

Ryan Gyaki: Klar kennt man Paul Stalteri, der in Bremen spielte, Owen Hargreaves, der für Bayern kickte, Kevin McKenna, der in Cottbus aktiv war und jetzt bei Köln unter Vertrag genommen wurde. Auch mein wirklich bester Kumpel Nicolas Ledgerwood hat jetzt bei München 1860 unterschrieben. Es ist mein Ziel, Kanada in Deutschland gut zu vertreten und für Hansa alles zu geben.

 

Sie haben 17 Nachwuchs-Länderspiele und vier Tore auf dem Konto, waren vor zwei Jahren bester Jugendspieler Ihres Landes. Haben Sie jetzt als Spieler des Pools Olympia 2008 die Chance auf die Olympischen Spiele?

Ryan Gyaki: Das hoffe ich. Aber ich sage es ehrlich, für mich zählt jetzt nur Hansa. Ich bin heiß, zu zeigen, was ich drauf habe. In jedem Fall steht für mich die Bundesliga über den Spielen um die Qualifikation für Olympia.

 

Im Frühjahr waren Sie schon einmal drei Tage in Rostock zum Probetraining. Welchen Eindruck hatten Sie von Hansa?

Ryan Gyaki: Es war eine wunderbare Zeit. Trainer Frank Pagelsdorf war sehr nett und aufgeschlossen, bei Rene Rydlewicz und seiner Frau wurde ich sogar in die Familie aufgenommen. Für so wenige Stunden wurde ich herzlichst aufgenommen. Aus dem Bauch stand für mich fest, wenn Deutschland, dann nur Hansa. Ich bin froh, dass es jetzt geklappt hat und ich bin hungrig auf Erfolg.

 

Sie haben zuletzt beim ältesten Klub der Welt in Sheffield unter Vertrag gestanden, aber wenig gespielt. Was war der Grund?

Ryan Gyaki: Ich war in der Tat fünf Jahre bei diesem Traditionsverein, der in dieser Zeit in den beiden höchsten Spielklassen aktiv war und jetzt wieder abgestiegen ist. Aber leider waren nur die ersten drei Jahre im Juniorenbereich für mich schön. Im vierten Jahr, meinem ersten Männer-Jahr hatte ich einen Kreuzbandriss, der mich viel Zeit kostete. Im Jahr darauf in der Premier League war der Kampf um die Existenz des Vereins dann so groß, dass ich unter diesen Umständen kaum Chancen auf einen Einsatz in der ersten Mannschaft bekam.

 

Am 1. Juli ist der erste Trainingstag. Wie sieht Ihr Plan bis dahin aus?

Ryan Gyaki: Im Moment werde ich im Internat wohnen, mir schnell eine Wohnung suchen, ein Auto besorgen, ein Telefon beschaffen und dann trainieren, trainieren und nochmals trainieren. Ich habe hier viel vor und will mich schnell in Rostock eingewöhnen.

 

Danke für das Gespräch und viel Erfolg in Rostock.

 

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