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11.02.2009 15:26 Uhr

SC Freiburg mit optimalem Start in die Rückrunde

Besser hätte der Start in die Zweitliga-Rückrunde für den SC Freiburg nicht laufen können. Als Tabellendritter waren die Breisgauer am 18. Spieltag nach München gereist, wo sie sich mit einem 2:0 Auswärtssieg beim TSV 1860 an die Tabellenspitze setzen konnten. Und da sich tags darauf der 1.FC Kaiserslautern und Mainz 05 beim 1:1 im Spitzenspiel die Punkte gegenseitig wegnahmen, durften sich die Freiburger dann auch als echter Tabellenführer fühlen. Ihren Platz an der Sonne konnten sie schließlich am vergangenen Wochenende mit dem 4:1 Heimsieg über den VfL Osnabrück verteidigen. Und da die beiden Verfolger aus Rheinland-Pfalz erneut nicht gewannen, wurde der Vorsprung auf die Nichtaufstiegplätze sogar noch ausgebaut. Aktuell haben die Freiburger drei Punkte mehr auf dem Konto als Mainz und gar vier Zähler mehr als Kaiserslautern.

Dabei hatte Trainer Robin Dutt während der Winterpause im Gegensatz zu fast allen anderen Aufstiegskandidaten weitestgehend auf spektakuläre Neuzugänge verzichtet. Sieht man einmal von Perspektivspieler Sandro Sirigu, der vom SSV Ulm kam, ab, rückte mit dem 25jährigen Weißrussen Vitali Rodionov lediglich ein Neuzugang in den SCF-Kader. Der wiederum hatte im Herbst mit seinem Ex-Klub BATE Borisov immerhin noch in der Champions-League gespielt und konnte sich inzwischen auch schon in die Zweitliga-Torschützenliste eintragen. Als er am vergangenen Freitag gegen den VfL Osnabrück erstmals von Beginn an stürmte, gelang ihm kurz nach dem Seitenwechsel per Kopf das zwischenzeitliche 2:0. Allerdings musste der Weißrusse dann nach gut einer Stunde Spielzeit ausgewechselt werden. Über die Schwere seiner Verletzung machten die Freiburger jedoch keine Angaben, so dass auch nicht abzusehen ist, ob Rodionov in Rostock auflaufen kann.

Obwohl der SC mit elf Saisonsiegen so oft gewonnen hat wie kein anderer Zweitligist, hat er mit 32 Toren die wenigstens Tore der vier aktuellen Aufstiegskandidaten erzielt. Andererseits verfügt man mit 19 Gegentoren über die beste Abwehr dieses Quartetts. Bemerkenswert wiederum ist, dass 14 dieser Gegentreffer auswärts kassiert wurden, wo bei vier Siegen, zwei Remis und vier Niederlagen die Tordifferenz sogar negativ ist. Ihre höchste Saisonniederlage kassierten die Breisgauer überraschend beim 0:4 in Ingolstadt, die anderen drei Auswärtsniederlagen in Aachen, Nürnberg und Kaiserslautern gab es bei Kontrahenten aus dem oberen Tabellendrittel. Gegen die Teams aus dem Tabellenkeller sind die Freiburger dagegen noch ungeschlagen. Aber warum sollte sich dies am kommenden Montag nicht ändern?

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