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30.06.2009 15:00 Uhr

Scharfer Trainingsstart erfolgte mit Laktattest

Nach dem lockeren Aufgalopp der Hanseaten am Montag erfolgte am Dienstag nun auch der scharfe Start in die Vorbereitungsphase auf die neue Zweitliga-Saison. Dabei werden in den kommenden Tagen jeweils zwei Trainingseinheiten auf dem Programm stehen - eine auf dem Rasen des Volksstadion sowie eine Laufeinheit im Barnstorfer Wald. „Immerhin sind wir ja Fußballer, also werden wir parallel auch mit dem Ball arbeiten und nicht nur Kondition bolzen“, begründet Trainer Andreas Zachhuber den kombinierten Trainingsplan, dessen erste Laufeinheit am Dienstag Vormittag allerdings eine ganz besondere war. Sie fand auf der Tartanbahn des Leichtathletikstadions statt, wo die Hanseaten den obligatorischen Laktattest absolvierten.

Dabei mussten die Spieler insgesamt 6400 Meter in fünf steigenden Tempostufen laufen. Zunächst wurden viermal je drei Runden absolviert, zum Abschluss im schnellsten Tempo dann sogar noch einmal vier Stadionrunden. Zwischen den einzelnen Stufen nahmen Sportmediziner den Akteuren Blut abgenommen und aus diesen Blutproben sollen Werte ermittelt werden, die Aufschlüsse für die Vorbereitungsphase geben sollen. Für Andreas Zachhuber doppelt wichtig: „Einerseits sehen wir, wie die Spieler über den Sommer gekommen sind, denn in den letzten zwei Urlaubswochen sollten sie ja auch schon ein separates Laufprogramm absolvieren. Und zum anderen erhalten wir Ausgangswerte, die wichtig sind für die Vorbereitung. Unter anderem werden wir danach die Gruppeneinteilung für die Laufarbeit vornehmen.“

Die ersten Daten, die am Montag auf der Waage ermittelt wurden, haben den Hansa-Coach schon sehr positiv gestimmt: „Alle Spieler hatten sehr gute Werte, viele lagen sogar unter ihrem bisherigen Durchschnittsgewicht!“ Damit sich an diesen guten Ausgangswerten auch nichts ändert, dafür soll nicht zuletzt auch das gemeinsame gesunde Mittagessen sorgen, dass die Spieler zwischen den beiden täglichen Trainingseinheiten in der DKB-Arena einnehmen. Hundertprozentige Trainingslager-Atmosphäre herrscht zunächst aber noch nicht: „Wir treffen uns zwar täglich um 9 Uhr und essen nach dem Vormittagstraining gemeinsam, doch vor der zweiten Einheit, die um 15.30 Uhr beginnt, können die Spieler auch das Stadiongelände verlassen. Oder, wenn sie wollen, natürlich auch hier bleiben“, lässt Andreas Zachhuber seinen Schützlingen zunächst noch etwas Freiraum.

Das eigentliche Trainingslager findet dann in der dritten Trainingswoche vom 13. bis zum 18. Juli im Ostseebad Kühlungsborn statt. So lange sind die Belastungen auch noch sehr hoch geschraubt. „Da werden die Spieler hart gefordert, deshalb kommen sie in den ersten sieben Testspielen durchschnittlich auch nur jeweils 45 Minuten zum Einsatz. Damit ist gleichzeitig auch dafür gesorgt, dass jeder seine Einsatzzeiten bekommt, um sich anzubieten“, erklärt Trainer Zachhuber. Die erste Gelegenheit, auf sich aufmerksam zu machen, gibt es am kommen Sonnabend, wenn die Hanseaten ab 15.30 Uhr ihr erstes Testspiel beim SV Sturmvogel Lubmin absolvieren.

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