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25.03.2009 14:48 Uhr

Schindler: Zusammenhalt mehr denn je gefragt

Keine Niederlage, aber auch weiterhin keinen Sieg gab es in den ersten beiden Punktspielen des F.C. Hansa unter der Leitung des neuen Trainers Andreas Zachhuber. Sowohl das Heimspiel gegen den FC Ingolstadt, als auch die anschließende Partie in Koblenz endeten 1:1 Unentschieden. Und nicht nur wegen des gleichen Ergebnisses gab es in beiden Partien viele Parallelen, was auch Kevin Schindler natürlich nicht entgangen ist: „In der ersten Halbzeit haben wir jedes Mal sehr gut Fußball gespielt und sind völlig verdient in Führung gegangen. Danach haben wir aber immer recht unglücklich den Ausgleich bekommen und dann gab es einen Bruch im Spiel. Letztendlich haben wir es in der zweiten Halbzeit nicht mehr verstanden, so weiterzuspielen wie vorher.“

Ob es sich dabei auch um ein konditionelles Problem handeln könnte, wollte Kevin Schindler allerdings nicht verallgemeinern: „Einige Spieler haben sich zuletzt zwar dahingehend geäußert, auf mich würde ich das allerdings nicht beziehen. Ich fühle mich fit und glaube auch, dass ich in der Vorbereitung auf die Rückrunde genügend Kraft und Ausdauer getankt habe.“ Ein Problem sieht der Torschütze des Führungstreffers von Koblenz da schon eher in der langen Verletztenliste: „Im Prinzip gab es in den letzten beiden Spielen ja kaum noch Alternativen. Und da mussten dann Spieler wie Orestes oder Enrico Kern, die wochenlang nicht trainieren konnten, sofort wieder durchspielen. Und da ist es dann nicht einfach, als Mannschaft 90 Minuten lang auf diesem Level durchzuhalten.“

Wenn es nach der zweiwöchigen Pause in der 2.Bundesliga weiter geht, soll von einem Kräfteverschleiß allerdings nichts mehr zu sehen sein. „Das Training ist schon etwas härter als in einer normalen Trainingswoche“, merkt auch Kevin Schindler, dass Andreas Zachhuber die spielfreie Phase dazu genutzt hat, die Zügel noch einmal anzuziehen. In der kommenden Woche wird die Belastung allerdings wieder auf das übliche Maß zurückgeschraubt. „Dann werden wir auch erst damit beginnen, uns genauer mit dem nächsten Gegner zu beschäftigen“, weiß der offensive Mittelfeldspieler.

Dennoch ist natürlich auch ihm die Wandlung des FSV Frankfurt in der Rückrunde nicht verborgen geblieben. „In der ersten Halbserie standen die Frankfurter noch ganz unten, doch dann haben sie eine Serie gestartet und konnten sich aus dem Tabellenkeller befreien.“ Und auf eine solche Serie hoffen nun natürlich auch die Hanseaten: „Es wäre ungeheuer wichtig, jetzt endlich ein Erfolgserlebnis zu haben. Das würde uns unheimlich beflügeln, weil dann auch die Köpfe wieder frei wären und die Gewissheit, dass wir das Siegen nicht verlernt haben, Berge versetzen kann.“

Im Klaren ist sich Kevin Schindler aber natürlich auch darüber, dass in Rostock alle an einem Strang und natürlich auch in die gleiche Richtung ziehen müssen, wenn der Klassenerhalt trotz der sportlich prekären Lage noch gesichert werden soll. „Jetzt ist der Zusammenhalt natürlich mehr denn je gefragt“, weiß der 20jährige Hansa-Profi und appelliert an die Fans: „Gerade in der aktuellen Situation ist es noch wichtiger, dass die Zuschauer recht zahlreich ins Stadion kommen. Wir brauchen auch die Unterstützung von den Rängen, damit wir wieder in die Erfolgsspur zurückkehren können.!“

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