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29.07.2009 18:13 Uhr

Schriftzug „Anpfiff gegen Gewalt“ auf Hansa-Trikots

Der F.C. Hansa Rostock wird im DFB-Pokalspiel beim VfL Osnabrück mit dem Schriftzug „Anpfiff gegen Gewalt“ auf den Trikots auflaufen. Gemeinsam mit dem Landesrat für Kriminalitätsvorbeugung, dem Landessportbund, dem Landesfußballverband Mecklenburg-Vorpommern sowie dem kommunalen Präventionsrat der Hansestadt Rostock hatte der F.C. Hansa in der Saison 2007/2008 das Aktionsbündnis „Klassenerhalt ohne Gewalt“ ins Leben gerufen, das in der vergangenen Saison unter dem Titel "Anpfiff gegen Gewalt" weitergeführt wurde und auch in diesem Spieljahr seine Fortsetzung findet.  

Mit verschiedenen Aktivitäten bezieht das Bündnis Position gegen Gewalt und Rassismus im Fußball. „Da wir noch keinen endgültigen Vertragsabschluss mit einem Hauptsponsor haben, nutzen wir das Pokalspiel in Osnabrück, um auf das für uns wichtige Bündnis aufmerksam zu machen. Bedanken möchten wir uns ausdrücklich beim DFB, der kurzfristig und unbürokratisch sein Einverständnis zu dieser Aktion gegeben hat“, erklärt Dirk Grabow, Vorstandsvorsitzender des Rostocker Zweitligisten.  

Unterstützt wird das Aktionsbündnis auch von Mecklenburg-Vorpommerns Innenminister Lorenz Caffier in seiner Funktion als Vorsitzender des Landesrates für Kriminalitätsvorbeugung: „Die Bekämpfung von Gewalt und Rassismus im Fußball ist und bleibt eine dauerhafte gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Deshalb haben sowohl der F.C. Hansa Rostock als auch die vielen Amateurvereine unseres Landes einen Anspruch auf eine breite gesellschaftliche Mitwirkung.“ 

Im Rahmen des Aktionsbündnisses gab es unter anderem mehrere Plakatkampagnen unter Mitwirkung von Hansa-Profis und anlässlich der Saisoneröffnung der Rostocker am vergangenen Sonntag ein Fußballspiel mit Beteiligung von Migranten, Polizei, Fans und Spielern des F.C. Hansa. 

 

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