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05.03.2008 16:01 Uhr

Sebastian Albert: Sieg gegen Greifswald ist Pflicht

Sebastian Albert (21) gilt als ein großes Talent des F.C. Hansa Rostock. Vor vier Jahren kam er vom VfB Leipzig aus Sachsen an die Küste, setzte sich sofort in der Junioren- und Amateurmannschaft durch, avancierte schnell  zum Stammspieler, absolvierte Jugend-Länderspiele für Deutschland. Am Ende des letzten Jahres vollzog „Albi“ den nächsten Schritt. Im Oktober 2007 durfte er erstmals unter Co-Trainer Timo Lange bei den Profis trainieren, vor dem Bochum-Spiel holte Cheftrainer Frank Pagelsdorf den Mittelfeldspieler direkt zur den Profis. Dort trainiert er seither. In der Profiabteilung liegt sein Trikot mit der Nummer 32 bereit. Momentan bauen aber die Amateure auf seine Leistungen. Wir sprachen mit Sebastian Albert über seine Entwicklung.

 

„Albi“, am Sonntag steht das Derby der „Amas“ gegen Greifswald an. Wie siehst du das Match?

Sebastian Albert: Keine Frage, allein durch Trainer Andreas Zachhuber, der ja mal hier Bundesliga-Coach war, hat das Spiel Brisanz. Es wird ein heißes Derby. Der Trainer hat auch in Greifswald viel bewirkt, eine gute Mannschaft zusammen. Aber für uns zählt nur eins: Wir wollen im nächsten Jahr in der neuen 4. Liga spielen, das ist ganz wichtig für die Entwicklung unserer jungen Spieler. Dafür müssen wir jetzt alles geben. Ein Sieg ist also zwingend, um möglichst schnell unsere Aufgabe mit den Amateuren zu schaffen. Denn am Ende der Saison haben wir die schwersten Brocken. Aber Greifswald ist ja momentan ein unmittelbarer Konkurrent, an dem wir mit einem Sieg vorbeiziehen können.

 

Zurück zu dir. Bei der DFL bist du mit der Nummer 32 für Hansa gemeldet. Hast du dein Trikot schon einmal angehabt? 

Sebastian Albert: Nein, noch liegt es im Schrank bei unserem Zeugwart Andreas Thiem. Aber ich hatte es auf unserer Reise in Dubai schon einmal in meinen Händen und ich hoffe, ich kann es bald auch einmal bei den Profis überstreifen. Es ist ja mein Ziel, Profi bei Hansa zu werden.

 

Dein Vertrag läuft aus…

Sebastian Albert: Stimmt, aber ich fühle mich hier wohl. Wir werden bald sprechen.

 

Wir war denn eigentlich dein erster Auftritt bei den Profis. Kommt man da mit Hemmungen hin?

Sebastian Albert: Ich kam mit Respekt, aber ohne Angst. Und ich kam mit dem Ziel, alles zu geben. Nur so schafft man den Sprung zu den Profis. Ich bin jetzt immer dabei. Ich weiß, ich kann hier vorwärts kommen.

 

Hat dir auch das Trainingslager in Dubai einen Schub gegeben?

Sebastian Albert: Ganz klar ja. Zwar kannte ich die Gegend schon durch meine Reise mit der Jugendnationalmannschaft in Katar. Aber mit den eigenen Profis in so ein Trainingslager zu starten, war schon ein Erlebnis. Man lernt ja die Kollegen auch schneller und besser kennen, wenn man so lange mit ihnen zusammen ist.

 

Auf welcher Position spielst du eigentlich am liebsten?

Sebastian Albert: In der Jugend habe ich gerne auf den zentralen Positionen, also der 6 oder 10 gespielt. Hier sehe ich auch meine Perspektive. Ich kann aber auch rechts und im Prinzip alles im Mittelfeld spielen.

 

Redet Frank Pagelsdorf mit dir als jungem Spieler? 

Sebastian Albert: Er hat mir gesagt, ich muss mich im Zweikampf und im Durchsetzungsvermögen verbessern. Daran arbeite ich.

 

Wo ist dein Platz in der Kabine oder auf Reisen wie Dubai? 

Sebastian Albert: In der Kabine sitze ich zwischen Jockel Hahnel und Benny Lense. Im Trainingslager war ich mit Sebastian Hähnge auf dem Zimmer. Aber generell ist es so, dass ich in einer Mannschaft bin, die topp ist und bei der es richtig toll ist.

 

Danke für das Interview.

 

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