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15.05.2008 15:33 Uhr

Sebastian Albert wurde Profi: Erster Auftritt für die Nummer 32?

Ein Sachse geht – ersetzt ihn ein Neuer? Fakt: Abwehrspieler Tim Sebastian verlässt nach dem 34. Spieltag mit dem Abstieg des F.C. Hansa Rostock den Verein. Aber ein zweiter Sachse steht schon in den Startlöchern. Nämlich Sebastian Albert.

22 Fußballer hat der F.C. Hansa Rostock für die neue Saison unter Vertrag. Einer von ihnen ist dieser Sebastian Albert (21). „Albi“ ist Sachse. Leipziger wie Sebastian. Im April unterschrieb er fast unbemerkt einen Zweijahresvertrag als Profi. Am letzten Wochenende stand er erstmals im 19-köpfigen Aufgebt des F.C. Hansa, musste erst vorm Anpfiff raus. Sonntag gehörte er zum Amateur-Team, das mit einem 3:0 den zweiten Tabellenplatz in der Oberliga sicherte, machte eines der drei Tore. Wir sprachen mit Sebastian Albert. 

Sebastian, sind Sie nun der neue Tim Sebastian?

Sebastian Albert: Ich bin ich, möchte keine Vergleiche anstellen. Aber: Tim war hier neun Jahre, ich habe hier auch alle Stationen durchlaufen. Es wäre schön, wenn ich den gleichen Weg einschlagen würde.

Immerhin haben Sie im April Ihren ersten Profivertrag in Rostock unterschrieben…

Sebastian Albert: Das ist richtig. Für zwei Jahre habe ich den Kontrakt signiert und bin total happy darüber.

Warum?

Sebastian Albert: Weil ein Traum in Erfüllung gegangen ist. Der Traum vom Profifußball. Ich habe vor zwei Jahren mein Abi gemacht und für den Fußball auf eine Ausbildung verzichtet…

Frank Pagelsdorf hat angekündigt, am letzten Spieltag in Bochum schon Spieler einzusetzen, die zuletzt nicht so im Blickpunkt standen. Rechnen Sie jetzt mit Ihrem Bundesliga-Debüt?

Sebastian Albert: Das wäre absolut toll. Ich trainiere erst mal und dann werden wir sehen.

Wie sehen Sie nach dem 3:0 in Lichterfelde in der Oberliga das Ziel Regionalliga?

Sebastian Albert: Das 3:0 in Berlin gegen Lichterfelde war ein Signal, Regionalliga wir kommen. Es müsste jetzt mit dem Teufel zu gehen, wenn wir es nicht packen sollten. Auch hier ist dieses Ziel für die Entwicklung junger Spieler sehr wichtig.

Hansa ist abgestiegen, hemmt das jetzt Ihre Entwicklung und die der anderen jungen Spieler?

Sebastian Albert: Vor drei Jahren stieg Hansa auch ab. Das war auch sehr, sehr bitter. Aber am Ende war es für junge Spieler sogar einfacher, ins Profiteam zu kommen.

Jetzt vertreten Sie als einer der wenigen Leipziger die Sachsen im deutschen Profifußball…

Sebastian Albert:  Richtig. Tim Sebastian geht als Leipziger, ich komme hoffentlich ins Team. Mein Ziel ist das jedenfalls. Dann gibt es aber auch noch Rene Adler von Bayer und Frank Rost beim HSV sowie Niki Adler in Nürnberg und Maximilian Watzka in Offenbach, mit denen ich noch beim VfB Leipzig gespielt habe. Aber bitter ist es schon, dass der Leipziger Fußball an sich so in der Bedeutungslosigkeit untergegangen ist. Aber für mich ist das auch ein Ansporn.

 

 

 

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