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13.11.2010 16:26 Uhr

Sebastian Pelzer: Es gibt einfach solche Tage

Im achten Heimspiel der laufenden Saison kassierte der F.C. Hansa seine erste Niederlage. Nach dem Abpfiff der Partie gegen den FC Bayern II gingen wir mit Kapitän Sebastian Pelzer auf Ursachenforschung.
Hansa-Online: 0:2 verloren gegen die Bayern-Reserve. Wurde der Gegner vielleicht doch ein bisschen unterschätzt?

Pelzer: Nein, definitiv nicht. Wir wussten genau, was uns da erwartet und sind keinesfalls mit einer zu laschen Einstellung in die Partie gegangen. Uns war klar, dass dies eines der schwierigsten Spiele werden würde.

Hansa-Online: Woran hat es dann gelegen, dass ihr zum ersten Mal zuhause verloren habt?

Pelzer: Unserem Spiel hat heute sicherlich etwas die Schnelligkeit gefehlt. Die Bayern haben versucht, mitzuspielen, den Ball auch gut laufen lassen und aus ihren drei Chancen zwei Tore gemacht. Das hat heute den Unterschied ausgemacht.

Hansa-Online: Es lag also in erster Linie an der Chancenverwertung?

Pelzer: Ja. Es gibt einfach solche Tage, da will die Kugel nicht ins Tor. Leider macht das die Niederlage nur noch ärgerlicher, denn wenn man so viele Chancen hat wie wir heute, darf man das Spiel eigentlich nicht verlieren.

Hansa-Online: Schon ein Unentschieden hätte gereicht, um Tabellenführer zu bleiben...

Pelzer: Hätte, wenn und aber bringt uns jetzt nicht weiter. Der Ist-Zustand heißt, wir haben heute keinen Punkt geholt. Das ist die Realität.

Hansa-Online: Wie geht es jetzt weiter?

Pelzer: Diese Niederlage müssen wir so schnell wie möglich abhaken und uns auf das nächste Spiel in Wiesbaden konzentrieren. Das wird natürlich wieder eine sehr schwierige Aufgabe, aber auch dort können wir drei Punkte holen.

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