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20.07.2010 13:24 Uhr

Sebastian Pelzer ist der neue Kapitän der Hansa-Kogge

Sebastian Pelzer ist der neue Kapitän des F.C. Hansa Rostock. Ein Amt, das der Linksverteidiger bereits bei Dynamo Dresden und zuletzt auch bei Rot Weiss Ahlen ausübte. Hansa-online sprach mit dem Spielführer der neu zusammengestellten Mannschaft, für die es am Sonnabend ab 14 Uhr gegen den VfR Aalen ernst wird. 

Die Vorbereitung ist nahezu abgeschlossen, wie fällt ihr persönliches Fazit aus, wo sehen sie die Mannschaft?

Ich denke, wir haben in der Vorbereitung gut gearbeitet und konnten wichtige Grundlagen im Ausdauerbereich legen. Zudem haben wir auch im zwischenmenschlichen Bereich als Mannschaft zusammengefunden, was bei so vielen neuen Spielern ja nicht unbedingt selbstverständlich ist. Es ist natürlich auch klar, dass noch nicht alles klappen kann, in der Feinabstimmung muss sicherlich noch einiges getan werden. Wir sind aber auf jeden Fall auf einem guten Weg, müssen in allen Bereichen aber auch noch etwas tun.

Sie sind der Kapitän dieser fast komplett neu zusammengestellten Mannschaft, was bedeutet Ihnen das und welche Aufgaben erwarten Sie in dieser Rolle?

Erst einmal bin ich sehr stolz, der Kapitän von Hansa Rostock zu sein. Ich will als Vorbild in jeder Hinsicht mit Leistung und Disziplin vorangehen. Ich bin natürlich aber auch auf die Hilfe des Mannschaftsrates angewiesen. Wir wollen gemeinsam unsere Ziele erreichen. Es geht ohnehin nur über die Gemeinschaft, alle müssen mitziehen. Wir haben in der Mannschaft die notwendigen Charaktere, um auch die jüngeren Spieler zu führen. Ich freue mich jedenfalls auf und über dieses Amt und die damit verbundenen Aufgaben.  

Am Sonntag waren bereits Tausende Hansa Fans beim Fan- und Familientag auf den Beinen, waren Sie von dieser Resonanz überrascht? 

Hansa ist nun mal ein Traditionsverein. Meine Mannschaftskameraden, die auch schon in der letzten Saison dabei waren, sagten mir, dass letztes Jahr sogar noch mehr los gewesen ist. Es zeigt mir jedenfalls den ungemeinen Stellenwert, den der Verein in der Stadt und in der gesamten Region hat. Wir sind nun gefordert, den Verein wieder da hinzubringen, wo er hingehört. Dies geht nur Schritt für Schritt und dafür werden wir hart arbeiten.  

Am Sonnabend geht es nun endlich los, worauf können sich die zuletzt leidgeprüften Rostocker Anhänger freuen? 

Sie können sich erst einmal auf eine fast komplett neue Mannschaft freuen. Für uns als Team ist es jetzt wichtig und schön, dass es endlich losgeht. Am Sonnabend wird es keine Spekulationen mehr geben, dann beginnt für uns endlich die neue Saison. Darauf haben wir hingearbeitet. Mit Voraussagen bin ich persönlich immer recht vorsichtig. Eins kann ich aber versprechen – am Wochenende wird eine Mannschaft auf dem Platz stehen, die Gas geben wird und am Ende wollen wir dann auch die ersten drei Punkte auf dem Konto haben!   

Vielleicht ein Wort zum Gegner Aalen. Zweitligaabsteiger gegen Drittligaaufsteiger, da dürfte die Favoritenrolle eigentlich klar sein?

So ist das sicher nicht zu sehen. Man weiß, wie das im ersten Saisonspiel immer so ist. Die Karten sind neu gemischt. Den Gegner kennt man nicht so genau, die Liga ist auch neu  für den Verein. Wir werden und müssen uns nur auf uns und unsere Leistung konzentrieren. Da ist es dann egal, wer da auf der anderen Seite steht.

Die dritte Liga ist für den FCH absolutes Neuland, wie wichtig wäre da ein guter Saisonstart für das Team?  

Natürlich wäre ein guter Saisonstart sehr wichtig. Es immer gut, mit positiven Erlebnissen in eine neue Saison zu starten. Wir werden das Schritt für Schritt angehen und wollen uns am Sonnabend nur allzu gerne das erste Positiverlebnis verschaffen. 

Welche persönlichen Ziele haben Sie für die Saison 2010/2011? 

Mein persönliches Ziel ist es erst einmal, so viele Spiele wie möglich zu absolvieren und dabei natürlich mit dem Team so erfolgreich wie möglich zu sein. Ich will hier helfen etwas zu bewegen und meinen Beitrag dazu leisten. Meine Grundmotivation ist es, Erfolg zu haben! 

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