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28.10.2009 11:10 Uhr

Sechs Hansa-Siege in bislang sieben Heimspielen gegen St. Pauli

Der F.C. Hansa Rostock kann eine fast makellose Heimspielbilanz gegen den FC. St. Pauli vorweisen. Sechs der siebe Begegnungen in Rostock gewann der Traditionsverein von der Ostsee. Die Hamburger präsentierten sich dagegen bei ihren Gastauftritten nicht unbedingt in Torlaune. Nur zwei Treffer gelangen dem FC St. Pauli in zehneinhalb Stunden. Einer der beiden Torerfolge genügte den St.Paulianern allerdings, um einen Auswärtssieg zu landen. Alle anderen in Rostock ausgetragenen Duelle gewann der F.C. Hansa.

Als sich beide Teams am 13. März 1993 zum ersten Mal im Ostseestadion gegenüberstanden, feierten die Hanseaten einen 2:0-Heimsieg durch ein Elfmetertor von Heiko März (35.) und einen Treffer von Olaf Bodden (69.). Das zweite Aufeinandertreffen an gleicher Stelle sollte ein Jahr später als Montag-Spiel stattfinden, wurde aber wegen eines drohenden Orkans abgesagt und genau fünf Wochen später, ebenfalls montags nachgeholt. Am 18. April 1994 sorgte der Treffer von Carsten Pröpper (78.) dafür, dass die Hamburger die beiden Punkte mit auf die Heimreise nahmen.

Am 23. August 1994 feierte der F.C. Hansa einen 3:0-Heimsieg gegen den FC St. Pauli und strich damit zwei Punkte ein. Timo Lange (58.), Stefan Beinlich (64.) und Marco Küntzel (75.) trafen ins Schwarze.

Nach dem gemeinsamen Aufstieg in die 1. Bundesliga war die Wertigkeit des Rostocker Sieges dann umgekehrt. Am 23. September 1995 reichten der 2:0-Sieg durch Treffer von Stefan Beinlich (11.) und Steffen Baumgart (69.) für drei Punkte, die es mittlerweile für einen vollen Erfolg gab.
Mit zwei Treffern Differenz gewannen die Hanseaten auch ihr Heimspiel am 25. Oktober 1997 gegen den FC St. Pauli. Binnen sechs Minuten hatten Stefan Beinlich (32.), Timo Lange (36.) und Steffen Baumgart (38.) eine 3:0-Pausenführung herausgeschossen, so dass ein verschossener Beinlich-Elfmeter (57.) sowie das Gegentor von Nikolai Pisarew (59.) zum 3:1-Endstand keinerlei Bedeutung mehr hatten.

Innerhalb der folgenden elf Spielzeiten gab es dann nur in der Erstliga-Saison 2001/02 Duelle zwischen dem F.C. Hansa Rostock und den St.Paulianern. Dabei sah es am 3. Februar 2002 im Ostseestadion lange nach dem ersten torlosen Duell zwischen beiden Teams aus. Doch acht Minuten vor dem Ende wurde Magnus Arvidsson von Cory Gibbs im Strafraum unfair gebremst. Dietmar Hirsch übernahm die Verantwortung und verwandelte den fälligen Foulelfmeter zum 1:0-Endstand.

Das bisher letzte Aufeinandertreffen in Rostock gab es am 26. September 2008, als der F.C. Hansa in der heimischen DKB-Arena einen klaren 3:0-Erfolg feierte. Regis Dorn hatte zunächst für die 1:0-Pausenführung gesorgt, bevor der für ihn eingewechselte Djordjije Cetkovic (71., 87.) alles klar machte.

Sechs Siege aus sieben Heimspielen sowie 14:2 Tore stehen für den F.C. Hansa nun also schon gegen den FC St. Pauli zu Buche. Eine stolze Bilanz, die es weiter auszubauen gilt, wenn beide Mannschaften am Montag (20.15 Uhr) erneut in der Rostocker DKB-Arena aufeinandertreffen.

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