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28.10.2005 08:20 Uhr

Siegesserie im Ostseestadion hält an

Die Siegesserie des FC Hansa im eigenen Stadion hält an. Gegen die SpVgg Unterhaching gelang trotz 1:2 Rückstand ein verdienter 4:2 Erfolg.

Die größte Überraschung gibt es bereits vor dem Spiel, denn Rade Prica steht in der Anfangsformation. Trotz Kapselriss im Sprunggelenk absolviert er kurz vor der Partie einen letzten Test und läuft mit schmerzstillender Spritze auf. Sturmkollege Marcel Schied, der im Vorfeld der Partie ein Tor gegen seinen Ex-Verein versprochen hatte, macht diese Ankündigung schon nach 13 Minuten wahr. Nachdem er einen Volleyschuss noch über die Latte setzt (6.), trifft er im zweiten Versuch zum 1:0. Einen Steilpass von Rydlewicz lässt Arvidsson passieren, bevor Schieds Schuss vom Hachinger Keeper zwar noch berührt wird, aber nur noch in den Winkel abgefälscht werden kann. Nach einem herrlichen Steilpass von Bülow bietet sich Prica die große Chance zum 2:0, doch im letzten Moment vertändelt der Schwede den Ball (18.).

Praktisch wie aus heiterem Himmel fällt der Ausgleich. Buck tankt sich an der rechten Grundlinie in Richtung Hansa-Tor, zieht mit dem linken Bein aus spitzem Winkel ab und trifft ins kurze Toreck. Durch diesen plötzlichen Gegentreffer wirkt die Abwehr verunsichert, auch N'Diaye kommt frei zum Schuss, doch der Ball geht rechts neben das Tor (32.). Auf der Gegenseite geht ein Gledson-Schuss aus der Drehung ebenfalls vorbei (34.). Spielerisch kann der FC Hansa nicht mehr ganz an die gute Leistung der ersten 25 Minuten anknüpfen, so dass es auch zur Pause noch 1:1 steht.

Standardsituationen prägen den Beginn der zweiten Halbzeit. Während ein Rydlewicz-Freistoß aus 20 Metern über die Latte streicht, nutzen die Gäste einen Eckstoß zur Führung. Den von Tavcar hereingetretenen Ball lenkt Buck am kurzen Pfosten über die Torlinie. Doch nur zwei Minuten später gleichen die Hanseaten wieder aus. Prica bedient Arvidsson, der das Leder auf den zentral vor dem Tor postierten Schied weiterleitet. Per Kopf markiert auch der Ex-Hachinger seinen zweiten Treffer.

Nach 69 Minuten bietet sich Marcel Schied sogar die Chance, ein drittes Tor zu erzielen. Eine Rydlewicz-Eingabe nimmt er direkt, verfehlt den Hachinger Kasten aber knapp. Besser zielt Rade Prica, der die nächste Rydlewicz-Flanke von der rechten Seite per Kopf verwandelt. Als der Schwede dann auch noch eine verunglückte Omodiagde-Rückgabe erläuft und zum 4:2 einschießt, können die 20.000 Zuschauer die Jubelgesänge anstimmen.

Torfolge: 1:0 Schied (13.), 1:1 Buck (28.), 1:2 Buck (52.), 2:2 Schied (54.), 3:2 Prica (73.), 4:2 Prica (79.)

FC Hansa: Schober – Brecko, Sebastian, Gledson, Hartmann – Bülow (88.Löw) – Rydlewicz, Lapaczinski (61.Müller) – Schied, Prica, Arvidsson (61.Flavio)

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