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07.04.2009 09:57 Uhr

SpVgg Fürth ist die torhungrigste Mannschaft der 2.Bundesliga

Würde man eine gemeinsame Tabelle der vergangenen elf Zweitliga-Spielzeiten erstellen, gäbe es mit Sicherheit einen einsamen Spitzenreiter. Seit dem Aufstieg im Jahre 1997 landete die SpVgg Greuther Fürth immer in der oberen Tabellenhälfte und konnte dennoch nie den Aufstieg in die höchste Spielklasse realisieren! Also versucht es der dreifache Deutsche Meister (1914, 1926, 1929) nun erneut und die Ausgangsposition nach 26 Spieltagen und damit vor dem letzten Viertel der laufenden Saison unterscheidet sich kaum von jenen in den vergangenen Spielzeiten. Die Mannschaft von Benno Möhlmann, der die Fürther bereits 1997 bis 2000 und 2004 bis 2007 trainierte, bevor er die Franken im vergangenen Sommer zum dritten Mal übernahm, befindet sich wieder einmal auf Aufstiegskurs.

Obwohl sie am vergangenen Sonntag mit dem 0:1 bei Alemannia Aachen die siebente Saisonniederlage kassierten und damit wieder einen kleinen Rückschlag erlitten, befinden sich die Fürther weiterhin auf Rang 3, der am Saisonende zu zwei Relegationsspielen um den Aufstieg in die Bundesliga berechtigen würde. Zu Hause hat die Spielvereinigung in dieser Saison sogar erst eine von bislang 13 Begegnungen verloren. Das 0:1 gegen den 1.FC Kaiserslautern datiert bereits vom 5.Spieltag und war das einzige Spiel der gesamten ersten Halbserie, in dem die Fürther ohne eigenen Treffer blieben. In den zurückliegenden neun Rückrundenspielen dagegen gingen sie schon dreimal leer aus. Dennoch sind die Grün-Weißen, zu denen seit der Winterpause auch Ex-Hanseat Christian Rahn gehört, mit 52 erzielten Saisontreffern weiterhin der torhungrigste Zweitligist. Allein in den 13 Heimspielen wurde der Ball 33mal im gegnerischen Netz versenkt, auch das ist klarer Bestwert der Liga.

Die Treffsicherheit der Fürther spiegelt sich ebenfalls in der Torschützenliste wieder. Sami Allagui, der die Rangfolge mit 14 Treffern anführt, und Stefan Reisinger, der mit 11 Treffern Rang 4 belegt, haben praktisch die Hälfte aller Fürther Tore erzielt. Beim Hinspiel in Rostock waren es allerdings zwei andere Akteure, die mit einem Doppelschlag innerhalb von drei Minuten den Fürther Auswärtssieg noch aus dem Feuer rissen. Nachdem Fin Bartels die Hanseaten schon in der ersten Spielminute in Führung geschossen hatte, blieb diese bis weit in die zweite Halbzeit bestehen. Doch kurz nach Charles Takyis Ausgleich (72.) verwandelte Bernd Nehrig (75.) einen Elfmeter und die drei Punkte gingen am Ende nach Fürth. Von dort würden sich die Hanseaten diese nun am kommenden Donnerstag nur zu gern wieder zurückholen.

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