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13.01.2011 13:28 Uhr

Stefan Beinlich begeht im Trainingslager seinen 39. Geburtstag

Während der komplette Rostocker Kader auf dem Trainingsplatz am Hotel La Magdalena die heutige Vormittagseinheit absolvierte, drehte ein weiterer Akteur im Hansa-Dress seine Laufrunden um den Platz. Bei ihm handelte es sich um Manager Stefan Beinlich, der auch am 39. Geburtstag nicht auf sein persönliches Fitness-Programm verzichten wollte. Danach konnte er dann aber auch die Glückwünsche von Hansa-Online entgegennehmen.

Hansa-Online: Alles Gute zum 39. Geburtstag. Wie oft haben Sie ihren Geburtstag eigentlich schon im Trainingslager gefeiert?

Stefan Beinlich: Das ist bestimmt schon der 25. Geburtstag, den ich nicht zuhause feiern kann. Bereits mit den Nachwuchsmannschaften des BFC Dynamo waren wir zu dieser Zeit immer im Trainingscamp! Meine Geburtstage in den vergangenen beiden Jahren konnte ich allerdings zuhause mit meiner Familie feiern, denn mein letztes Trainingslager als Spieler fand ja im Januar 2008 in Dubai statt.

Hansa-Online: Wer hat heute als Erster gratuliert?

Stefan Beinlich: Meine Frau. Sie wusste ja, dass wir um 8 Uhr aufstehen und hat mich zwei Minuten danach auf dem Hotelzimmer angerufen. Über Handy sind wir hier oben ja nur sehr schlecht zu erreichen.

Hansa-Online: Hat sich die Mannschaft etwas Besonderes einfallen lassen?

Stefan Beinlich: Nein, beim Frühstück wurde ganz normal gratuliert. Die Mannschaft ist ja nicht wegen mir hier, sondern soll sich voll und ganz auf das Vorbereitungsprogramm konzentrieren.

Hansa-Online: Der Zustand des Trainingsplatzes war sicherlich nicht das schönste Geburtstagsgeschenk, oder?

Stefan Beinlich: Das stimmt. Leider hat das zweitägige Unwetter vor unserer Ankunft seine Spuren hinterlassen. Da sind ja sogar die beweglichen Tore durch die Gegend gewirbelt worden und haben selbst die Fangnetzte aus den Verankerungen gerissen. Die Leute vom Hotel haben aber noch rechtzeitig alles notdürftig reparieren können.

Hansa-Online: Ist die optimale Vorbereitung dennoch beeinträchtigt?

Stefan Beinlich: Nein, ich denke nicht. Wir haben seit unserer Ankunft ja Super-Wetter und können hier sehr viele Dinge machen, die zurzeit zuhause einfach nicht möglich wären. Und dass der Rasen des Trainingsplatzes nicht hundertprozentig in Schuss ist, sollte uns nicht stören. Solche Bedingungen werden wir nach unserer Rückkehr ja auch in den ersten Punktspielen vorfinden.

Hansa-Online: Wie sieht ein Tag im Trainingslager des Hansa-Managers aus, wenn er nicht gerade selbst trainiert?

Stefan Beinlich: Ich schaue mir natürlich das Training der Mannschaft an und führe zwischen den Einheiten viele Gespräche mit den Spielern. Hier hat man ja viel mehr Zeit dafür als zuhause in Rostock, wo man noch sehr viele andere Termine hat. Und hier klingelt ja auch nur selten das Handy.

Hansa-Online: Werden während des Trainingslagers auch Vertragsverhandlungen geführt?

Stefan Beinlich: Sicherlich geht es bei dem ein oder anderen Spieler auch um seine sportliche Zukunft. Aber es wird sicherlich nicht so sein, dass hier schon Entscheidungen über Vertragsverlängerungen fallen.

Hansa-Online: Zurzeit sind Sie das einzige Vorstandsmitglied vor Ort. Reisen auch ihre Kollegen noch ins Trainingslager?

Stefan Beinlich: Ja, Peter Zeggel kommt am morgigen Freitag mit einer Gruppe von Sponsoren nach Antequera und reist mit ihnen am Montag wieder zurück. Bernd Hofmann wird ebenfalls morgen anreisen und bis zum Ende des Trainingslagers hier bleiben.

Hansa-Online: Wie wird der heutige Tag ausklingen? Noch mit einer kleinen Geburtstagsfeier?

Stefan Beinlich: Nein, hier wird nicht gefeiert. Wie gesagt, die Mannschaft ist zum Trainieren hier und nicht zum Feiern. Und ich hole meine Geburtstagsfeier dann zuhause nach. Ich bin es ja schon gewohnt, meinen Geburtstag nicht pünktlich feiern zu können.

 


 

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