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04.03.2008 14:04 Uhr

Stefan Wächter: Duisburg könnte unberechenbar auftreten

Mit fünf Punkten aus fünf Spielen ist der F.C. Hansa in die Bundesliga-Rückrunde gestartet. Das sind immerhin fünf Punkte mehr als zum Saisonstart, der den Hanseaten fünf Niederlagen in Folge beschert hatte. Einen großen Verdienst daran, dass in der zweiten Halbserie bislang nur zwei Spiele - und diese gegen FC Bayern sowie in Dortmund auch recht unglücklich - verloren wurden, hat nicht zuletzt Torhüter Stefan Wächter, der nach der Winterpause fehlerlos agierte.

Allerdings möchte der Hansa-Keeper klarstellen: „Es war ja nicht so, dass ich in der Hinrunde nur schlecht war. Und einen Fehler macht jeder Torhüter hin und wieder. Bei mir war es natürlich unglücklich, dass das gleich in den ersten beiden Saisonspielen passiert ist. Doch das lag sicherlich auch mit daran, dass man in einer neuen Mannschaft eine gewisse Eingewöhnungszeit braucht. Immerhin war ich ja vorher sechs Jahre ununterbrochen im gleichen Verein.“

 

Während es im Spielverlauf natürlich auch auf die Leistung der Vorderleute ankommt, ist der Torhüter im Elfmeterduell mit dem gegnerischen Schützen auf sich allein gestellt. Und da hat Stefan Wächter in dieser Saison sein Können schon eindrucksvoll unter Beweis gestellt. In der Hinrunde in Wolfsburg sowie im Pokalspiel in Hoffenheim meisterte er bereits zwei Strafstöße, allerdings ohne, dass die Mannschaft am Ende davon profitieren konnte. Am vergangenen Sonnabend zu Hause gegen Bielefeld war der gegen Wichniarek gehaltene Elfmeter dann immerhin schon einmal einen Punkt wert.

Dabei hatte sich Stefan Wächter in der Vergangenheit noch keinen Namen als Elfmetertöter gemacht. „Das lag sicherlich daran, dass ich zuvor auch kaum Elfmeter gegen mich hatte, vielleicht drei oder vier Stück“, lacht der aktuelle Hansa-Keeper, der im HSV-Trikot aber auch schon einen Strafstoß von Ervin Skela parieren konnte. Seinerzeit sicherte er damit einen 3:2 Auswärtssieg bei Eintracht Frankfurt - ein Erfolgserlebnis, dass ihm nach einem gehaltenen Elfmeter in Rostock noch fehlt.

Was aber nicht heißen soll, dass er sich am kommenden Sonnabend in Duisburg schon wieder einen Elfmeter für den Gegner wünscht. Einen Sieg dagegen peilt Stefan Wächter mit seiner Mannschaft beim Tabellenletzten an: „Wie schon zuletzt gegen Bielefeld haben wir erneut eine große Chance, den Abstand zu einem Mitkonkurrenten zu vergrößern“, weiß der 29jährige Torhüter, der allerdings auch klar stellt: „Etwas anders wird das Spiel in Duisburg sicherlich werden. Immerhin spielen wir diesmal ja auswärts. Und der MSV steht daheim schon sehr stark unter Druck, könnte unberechenbar auftreten.“

 

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