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09.07.2007 11:46 Uhr

Stefan Wächter: Respekt in der Mannschaft ist unheimlich groß

Es gibt viele Gemeinsamkeiten zwischen dem bisherigen und dem künftigen Stammtorhüter des FC Hansa - und nicht nur, weil beide vom Hamburger SV zum FC Hansa wechselten. Wie Mathias Schober ist auch Stefan Wächter ein echtes Kind des Ruhrpotts! Bei der Westfalia Herne, nur wenige Kilometer von Schobers Heimatstadt Marl entfernt, begann der junge Stefan einst seine Fußballer-Karriere, bevor er über VfL Bochum und KFC Uerdingen 05 im Jahre 2001 schließlich an die Elbe wechselte. Trainer beim HSV damals: Frank Pagelsdorf.

 

Dass er den jetzigen Chef-Coach des FC Hansa bereits kannte, „spielte natürlich auch eine Rolle“, als sich der mittlerweile 29jährige Keeper unmittelbar nach dem am 20.Mai perfekt gemachten Aufstieg entschied, nach Rostock zu wechseln. Während Stefan Wächter beim Hamburger SV, für den er insgesamt 64 Bundesliga-Spiele bestritt, seinen Stammplatz zuletzt an Frank Rost verloren hatte, wurde er als potentielle Nummer 1 zum FC Hansa geholt. „Ich habe gespürt, dass der Trainer mich unbedingt wollte, weiß aber auch, dass ich mich auf diesem Bonus nicht ausruhen darf. Und ich möchte auch nichts geschenkt haben, sondern werde genauso hart arbeiten wie jeder andere Spieler der Mannschaft.“

 

Die Erwartungen, mit denen er nach Rostock kam, wurden sogar noch übertroffen - schon am allerersten Tag. „Dass 7000 Leute zum Trainingsauftakt erschienen sind, hat mich regelrecht umgehauen. So etwas habe ich selbst beim HSV nicht erlebt. Hier merkt man gleich, wie die ganze Region mit dem Verein fiebert und sich auf die 1.Liga freut.“ Auch von den Bedingungen im Mannschaftstrakt war Stefan Wächter positiv überrascht: „Das schöne neue Stadion kannte ich ja schon von den Gastspielen mit dem HSV. Aber was es hier für die Spieler hinter den Kulissen noch alles so gibt, hätte ich nicht für möglich gehalten.“

 

Doch nicht nur das Umfeld ist für den neuen Hansa-Torhüter erstligareif, auch die Mannschaft hat das Zeug dazu, sich in der höchsten Spielklasse zu behaupten. „Das ist hier natürlich schon ein bisschen anders als beim HSV. Dort gab es zwar viele Stars, aber die waren nur schwer unter einen Hut zu kriegen. Hier in Rostock dagegen ist der Zusammenhalt und der Respekt innerhalb der Mannschaft unheimlich groß. Wir sind ein echtes Team, das könnte im Kampf um den Klassenerhalt am Ende entscheidend sein“, glaubt Stefan Wächter, der sich zunächst für drei Jahre an den FC Hansa gebunden hat und natürlich dauerhaft erstklassig spielen möchte: „Wenn wir in den nächsten drei Jahren immer die Bundesliga halten, können wir sicherlich zufrieden sein. Aber diese Zufriedenheit darf wiederum auch nicht das Maß aller Dinge sein“, schließt der neue Hansa-Keeper auch nicht aus, dass „vielleicht sogar etwas mehr als der Klassenerhalt“ drin sein könnte.

 

Nach einer knappen Woche intensiver Saisonvorbereitung mit täglich bis zu drei Trainingseinheiten freut sich Stefan Wächter nun natürlich auch schon auf die bevorstehenden Testspiele. Das erste am kommenden Sonntag um 15 Uhr findet sogar fast vor seiner neuen Haustür statt, denn der Junggeselle hat eine schöne Wohnung in Warnemünde bezogen: „Ein herrlicher Ort mit sehr guter Lebensqualität. Und wenn jetzt das Wetter noch besser werden würde, wäre es traumhaft!

 

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