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08.02.2006 08:18 Uhr

Stellungnahme des Fanbeirates

Stellungnahme des Fanbeirates des F.C. Hansa Rostock zu den Vorfällen am Bahnhof Stendal am 05.02.2006. Entschuldigungen zu dem, was dort in Stendal am 05.02.2006 passiert und abgelaufen ist kann es nicht geben, denn ein solches Verhalten von einigen so genannten Fans unseres F.C. Hansa Rostock ist nicht zu entschuldigen. Es handelt sich aus unserer Sicht um das pure Ausleben von aufgestauten Aggressionen in einer noch nie zuvor dagewesenen Art und Weise.

Für uns, den Fanbeirat des F.C. Hansa Rostock, gilt es, die Geschehnisse in und um Stendal möglichst schnell und lückenlos mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln aufzuklären und aufzuarbeiten. Einige wenige Verirrte dürfen nicht den Ruf der gesamten Fanszene unseres Vereins und den F.C. Hansa Rostock in den Dreck  ziehen, Straftaten begehen und den Deckmantel Hansafan zu sein nutzen wollen. Diese Leute gilt es zu entlarven. Wir als Fanbeirat sind davon überzeugt, dass wir Hansafans gemeinsam den Straftätern die richtige Antwort geben werden. 

Auch werden wir versuchen, die Ursachen für diese ungewohnte und außergewöhnliche Aggression zu ergründen und dabei alle Seiten beleuchten.

Der Fanbeirat bedauert zutiefst den entstandenen Schaden und wünscht allen Verletzten gute Besserung und eine sehr schnelle Genesung. Der angerichtete ideelle Schaden ist jedoch zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht absehbar, aber es gilt, das möglicherweise entstandene Bild der Hansafans wieder in das richtige Licht zu rücken. Außerdem möchten wir der Hoffnung Ausdruck verleihen, dass Hansafans in Zukunft nicht vorverurteilt werden, denn Hansafans sind in ihrer überwältigenden Mehrheit friedlich und keine Krawallmacher und Randalierer.  

Im Ergebnis der Sitzung am Dienstag haben der Fanbeirat, der Aufsichtsrat und der Vorstand des F.C. Hansa Rostock folgende Maßnahmen festgelegt: 

-    Beteiligung an den Instandsetzungsarbeiten in und am Bahnhof Stendal

-    Wiederbeschaffung des Rollstuhlhubgerätes für Behinderte durch entsprechende Spendenaktionen

-    Durchführung von Gesprächsrunden mit den verletzten Beamten der Landespolizei Sachsen-Anhalt sowie der Bundespolizei

-    Gesprächsrunde mit Vertretern und Mitarbeitern des Bahnhofs Stendal

-    Unterstützung bei der Verhängung von bundesweiten Stadionverboten auf Lebenszeit bei nachgewiesener Tatbeteiligung

-    Durchsetzung von Vereinsausschlüssen für die an den Vorkommnissen beteiligten Personen

 

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