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16.01.2008 08:08 Uhr

Stephan Gusche mit DFB-Auswahl aus Katar zurück

Begeistert und hoch motiviert, aber leider auch von einer Magen- und Darmgrippe infiziert, kehrte Stephan Gusche am Sonntag mit der deutschen U18-Nationalmannschaft aus dem Katar zurück. Dort weilten die U18, die U17 und die U16 des DFB im Trainingslager. DFB-Trainer Heiko Herrlich hatte den gebürtigen Schweriner, der beim Bundesliga-A-Jugend-Spitzenreiter F.C. Hansa Rostock in der zentralen Abwehr spielt, erstmals im Dezember zum einem Lehrgang eingeladen und ihn nun für die Reise vom 4. bis 13. Januar 2008 nominiert. Wir sprachen mit Stephan in Schwerin.

 

Stephan, wie geht es?
Stephan Gusche: Bis auf meine Magen- Darmgrippe, die ich mir wohl auf dem Rückflug zugezogen habe, ganz gut. Ich bin begeistert von der Reise und hochmotiviert, um im neuen Jahr neue Ziele anzustreben.

Welche sind das?
Stephan Gusche: Natürlich wollen wir im Verein die Spitzenposition so gut es geht verteidigen. Das wird bei der Konkurrenz schwer. Ich selbst hoffe auf eine neue Chance bei Herrn Herrlich, auf mein erstes Länderspiel und schließlich darauf, als jüngerer Spieler der A-Junioren so schnell wie möglich von den Trainern des Vereins für die Amateur-Elf gesichtet zu werden – so wie Tobias Jänicke zum Beispiel.

Wie verlief das Trainingslager in Doha?
Stephan Gusche: Wir haben in der Regel mehrmals am Tag trainiert und schließlich gegen die U19 des Katar zwei inoffizielle Länderspiele bestritten. Das erste endete 3:1, das zweite ging 2:0 aus.

Hat der Trainer persönlich mit dir die Reise ausgewertet?
Stephan Gusche: Das nicht, aber in der Mannschaftssitzung habe ich leise positive Dinge rausgehört. Ich selbst war schon zufrieden. Aber ich weiß, dass vieles noch besser werden muss.

Zum Beispiel?
Stephan Gusche: Ich muss torgefährlicher werden, mein Spiel nach vorn klappt noch nicht so wie in der Defensive. Oft stimmt das Timing vor dem Tor noch nicht. Daran werde ich arbeiten.

Mit wem hast du in Doha das Zimmer geteilt?
Stephan Gusche: Mit Fabian Broghammer aus Hoffenheim.

Das war sicherlich die längste und weiteste Reise deines Lebens?
Stephan Gusche: Genau. Aber es war toll, Land die Kultur und die Leute dort kennenzulernen. Es war jedenfalls ein tolles Erlebnis und macht hungrig auf mehr.

Danke für das Gespräch und viel Erfolg 2008!
 

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