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21.09.2007 12:49 Uhr

Story Duisburg: Duisburgs Stürmer: Ishiaku trifft, Ailton wartet

Sechs Punkte aus fünf Spielen: Mit dieser Bilanz ist der MSV Duisburg nicht ganz zufrieden. Nach der 1:2-Heimniederlage gegen Hertha BSC Berlin am vorigen Sonntag, schon der zweiten in der laufenden Saison, rangiert der Aufsteiger vor dem Gastspiel in Rostock nämlich nur auf Tabellenplatz 14, trotz teilweise guter Leistungen.

 

Vor allem die Heimniederlage gegen die Hertha war aus Sicht von Trainer Rudi Bommer nicht gerecht. „Wir haben gerade in der ersten Halbzeit zwei sehr disziplinierte Mannschaften gesehen, die kompakt standen und wenig zugelassen haben. Im zweiten Durchgang haben wir dann das Pech, dass unsere eigenen Verteidiger den Ball ins Tor abfälschen“, bilanzierte der Coach und meinte weiter: „Und dann kommt dazu, dass Christian Tiffert eine hundertprozentige Chance zum Ausgleich vergibt und wir kassieren in unserer Druckphase ein zweites Tor. So fehlt uns der Lohn. Ich denke ein Unentschieden wäre heute gerecht gewesen.“

 

Bitter für den MSV: Neben drei Punkten verloren die Meidericher in dem Spiel gegen die Berliner auch ihre Abwehrspieler durch Verletzungen frühzeitig. Bommer: „Björn Schlicke musste geröntgt werden, da der Verdacht auf Rippenbruch bestand. Iulian Filipescu fällt mit einem Muskelfaserriss aus.“

 

Trotz der Personalsorgen geht der MSV aber selbstbewusst ins Spiel gegen den F.C. Hansa. Dort will der Revier-Klub weiter Punkte gegen den Abstieg sammeln. Und in Duisburg sind die Macher und Fans davon überzeugt, dass der MSV in dieser Saison den Klassenerhalt schafft. Dabei vertrauen sie vor allem auf ihren Trainer.

 

Deshalb will der MSV mit Bommer auch schon jetzt vorzeitig verlängern. „Für weitere zwei Jahre“, sagt der Vereins-Boss Walter Hellmich. Seine Begründung: „Er passt einfach zu uns, leistet tolle Arbeit, hat die Jungs im Griff und kann bestens motivieren.“ Bommer freut sich: „Ich fühle mich hier sehr wohl.“

 

Und das ist wichtig, um den MSV vor dem Abstieg zu retten. Bommer ist davon überzeugt und setzt dabei auf den Teamgeist. Und auf seine Stürmer. Wie zum Beispiel auf Manasseh Ishiaku. Der Nigerianer hat bereits vier Tore erzielt, gehört zu den Führenden in der Torjägerliste und zeigt schönere Saltos als Miroslav Klose von Bayern München.

„Manasseh Ishiaku ist ein super Junge“, sagt Hellmich, der den Transfer des Torjägers akribisch vorbereitet hatte. „Wir hatten ihn schon seit zwei Jahren beobachtet“, verrät der MSV-Boss, der Ishiaku dann gemeinsam mit Trainer Rudi Bommer bei einem Besuch in Duisburg von „unserer Philosophie“ überzeugt hat: „Ich glaube, dass da der Funke übergesprungen ist.“

Im MSV-Team hat sich Ishiaku perfekt eingefügt. Zwei Tore beim 4:0-Erfolg im DFB-Pokal in Babelsberg, zwei beim 3:1 zum Saisonauftakt bei Borussia Dortmund, zwei beim 3:0 gegen Arminia Bielefeld. „Ich fühle mich unglaublich wohl in Duisburg“, sagt der 24-Jährige, der jetzt auch auf eine Berufung von Nationaltrainer Berti Vogts hofft.

 

Neben Ishiaku haben die Duisburger noch eine Geheimwaffe in der Hinterhand: Ailton. Noch ist der frühere Torjäger von Werder Bremen und Schalke 04 nicht fit. Doch „wenn mich der Trainer aufstellt“, verspricht der im Sommer verpflichtete Brasilianer, „dann treffe ich sofort“. Bis dahin verhält er sich der „Kugelblitz“ im Wartestand laut Hellmich „absolut vorbildlich“.

 

 

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