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30.03.2006 12:51 Uhr

Story nächster Auswärtsgegner: SpVgg Unterhaching

Wie gut, dass Kontinuität belohnt wird. Das werden sich die Verantwortlichen der SpVgg Unterhaching wohl in diesen Tagen sagen. In der Hinrunde stand Trainer Harry Deutinger nach einigen nicht gewonnen Spielen in der Kritik. Doch der Vorstand hielt an ihm fest - und die Treue wurde belohnt. Unterhaching hat den Klassenerhalt in der 2. Liga so gut wie sicher – und das trotz der 0:2-Heimniederlage am vorigen Sonntag gegen Energie Cottbus schon rund zwei Monate vor Saisonschluss.

Einem verkorksten Start mit nur einem Sieg in den ersten zehn Spielen – am ersten Spieltag gegen Paderborn (3:0) - folgte bereits in der Hinrunde ein fulminanter Schlussspurt mit fünf Siegen aus sieben Partien. Lediglich die Begegnungen beim VfL Bochum (0:1) und in Rostock (2:4), als den Hachingern auch zwei Tore von Stefan Buck nicht reichten, gingen verloren. Damit schafften die Münchner Vorstädter den Sprung ins gesicherte Mittelfeld der Tabelle, nachdem sie zwischenzeitlich sogar auf einen Abstiegsrang abgerutscht waren.

Und in der Rückrunde knüpften die Hachinger die guten Leistungen an. „Wenn du eine Negativserie hast, brauchst du einfach ein Erfolgserlebnis. So haben wir nach unseren ersten Siegen wieder eine breite Brust bekommen“, erklärte Deutinger die Metamorphose seiner Mannschaft um den bundesliga-erfahrenen Mittelfeldspieler Thomas Sobotzik recht simpel.

Die Winterpause nutzten die Oberbayern, um sich in der Türkei konzentriert auf die Rückrunde vorzubereiten. Ziel: Mehr Konstanz in die Leistungen bekommen und die Torchancen besser nutzen. „Wir waren nie weit weg vom Sieg, meist waren es ausgeglichene Spiele. Nur ist der Gegner als Gewinner vom Platz gegangen“, analysierte Deutinger die Schwächen in der Hinrunde präzise.

Um die mangelnde Chancenverwertung in den Griff zu kriegen, bekam Stürmer Christoph Teinert Unterstützung durch Neuverpflichtung Nico Frommer, der im Januar von Bundesligisten Eintracht Frankfurt zur Spielvereinigung wechselte. Als zweite Verstärkung kam Mittelfeldspieler Christian Holzer von 1860 München. Kapitän und Abwehrchef Necat Aygün, der zum Bundesligisten MSV Duisburg wechselte, soll der frühere Rostocker Kai Oswald ersetzen, der vom Karlsruher SC kam. Allerdings hatten die drei Neuen zu Beginn noch Anlaufschwierigkeiten. „Die Saison ist noch lang. Wenn sie besser integriert sind und die Laufwege mehr verinnerlicht haben, dann werden sie sehr wertvoll sein“, sagte Deutinger.

 

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