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20.01.2012 22:45 Uhr

Tagebuch 3.0: Der Junge namens Hansa

Lagerkoller vermeiden. Die richtige Mischung aus Spannung und Entspannung finden. Neben hochkonzentriertem Arbeiten, auch den nötigen Spass nicht vergessen. Das ist die Idealvorstellung eines Trainingslagers und Wunsch aller Trainer. Auch Tag 3 im spanischen Quartier des F.C. Hansa Rostock kam diesem Bild sehr nahe.

Morgens halb zehn in Cartaya. Bei kühlen 5 Grad startete das Team in den dritten Tag des Trainingslagers. Auch zahlreiche Hansa-Fans fanden wieder den Weg zum Trainingsplatz, um ihre Mannschaft zu beobachten. Neben druckvollem Passspiel, waren am Vormittag Flankenläufe und vor allem Torabschlüsse Trainingsschwerpunkt.
So konnte sich der an diesem Tag angereiste Manager Stefan Beinlich zum einen davon überzeugen, dass Probespieler Marek Janecka sich gut in das Team integrierte und alle Spieler extrem konzentriert zu Werke gingen.

Aber auch an diesem Tag kam der "Flachs" nicht zu kurz: Nachdem ein Ball den Weg über das Fangnetz hinter dem Tor, in unwegsamen Gelände nicht mehr auffindbar war, half die gesamte Mannschaft dabei, das Leder mit vereinten Kräften zu finden (siehe Bild und sehenswertem Video). So wurden zwei "fremde" Bälle gefunden, der weiß-blaue Ball blieb jedoch im Dickicht verschwunden.

Am Nachmittag wurde im etwas weiter entfernten Stadion trainiert. Verschiedene Pass- und Spielformen wurden hier intensiv unter den Anweisungen des Trainerteams und unter den Augen vom Vorstandsvorsitzenden Bernd Hofmann (reiste am Mittag an) geübt. Beim Abschlussspiel "Elf gegen Elf" wurde die taktische Formation und Spielphilosophie des Cheftrainers Wolfgang Wolf in höchstem Tempo trainiert.

Personal: Stephan Gusche setzte bei der zweiten Einheit aus. Der 21-Jährige klagte über leichte Knieschmerzen. Dies war dem etwas tiefen Boden geschuldet, eine Verletzung wird nicht befürchtet. Das Trainerteam entschied sich zur Vorsichtsmaßnahme, sodass Gusche sich im Hotel von Physio Frank Scheller behandeln ließ. Auch Johannes Brinkies trainierte an diesem Nachmittag nicht mit der Mannschaft. Aufgrund des Abschlussspiels benötigte man lediglich zwei Torhüter, sodass der jüngste Keeper mit Torwarttrainer Alexander Ogrinc eine Einzelschicht schob.

Randnotiz: Zahlreiche einheimische Kinder des ansässigen Fußballvereins schauten sich das Training der Hansa-Profis an. Nach einem lockeren Gespräch wurde deutlich, dass einer der jungen mit Vornamen "Hansa" heißt. Nomen est omen - der Name ist ein Zeichen!

Der dritte Tag wurde mit einem gemeinsamen Grillabend mit den wieder zahlreich angereisten Sponsoren abgerundet. Bei ausgezeichnetem Essen, konnten sich Wirtschaftspartner und Profis in angenehmer Atmosphäre austauschen.

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