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27.02.2007 08:42 Uhr

Tim Sebastian - Ein ganz wichtiger Sieg

Der etatmäßige Innenverteidiger Tim Sebastian rückte bei der Partie gegen Duisburg überraschend für Kai Bülow auf die rechte Seite der Viererabwehrkette. Der Schachzug von Hansa-Trainer Pagelsdorf ging auf – Sebastian bot eine gute Leistung. Nach dem Spiel sprach die Ostseezeitung, Medienpartner des FC Hansa, mit dem 23-Jährigen.

 

OZ: Glückwunsch zum 2:1 Sieg. War das ein richtiger Bigpoint in Richtung Aufstieg?

Sebastian: Zumindest war es ein ganz, ganz wichtiger Sieg. Einerseits haben wir einen direkten Kontrahenten bezwungen und damit in der Tabelle überholt. Und zum anderen war es natürlich auch wichtig, endlich wieder zu beweisen, dass wir auch auswärts gewinnen können.

 

OZ: Sie haben überraschend auf der rechten Verteidiger-Position gespielt. Wie kam es dazu?

Sebastian: Das hatte taktische Gründe. Ich wurde zur Bewachung von Idrissou abgestellt, der ja durch seine Kopfballstärke bekannt ist.

 

OZ: Hansa hat sehr passiv begonnen. War das so gewollt?

Sebastian: Im Prinzip ja. Allerdings ganz so viele Räume wie zu Beginn des Spiels wollten wir den Duisburgern auch nicht lassen. Doch das wurde dann ja rechtzeitig angesprochen und abgestellt.

 

OZ: Am Ende war es also ein verdienter Sieg?

Sebastian: Auf jeden Fall. Je länger das Spiel dauerte, desto besser hatten wir es im Griff. Obwohl der Schiedsrichter in strittigen Situationen sehr oft gegen uns gepfiffen hat.

 

OZ: Zum Beispiel in der 62. Minute, als er plötzlich Handspiel gegen Sie gepfiffen hat?

Sebastian: Das war ja nicht einmal eine strittige Situation! Da bin ich ja ganz klar gefoult

worden und der Schiri stand direkt daneben. Ich frage mich, was er da gesehen haben will.

 

OZ: Am kommenden Sonntag kommt mit Wacker Burghausenein Abstiegskandidat ins Ostsee- stadion. Das wird dann wieder ein völlig anderes Spiel, oder?

Sebastian: Anders sicherlich, aber auf gar keinen Fall wird es leichter. Wacker Burghausen braucht für den Klassenerhalt jeden Punkt. Ich erwarte ein kampfbetontes

Spiel, das für uns vielleicht noch schwieriger wird als die Partie in Duisburg.

 

Quelle: Ostseezeitung, JENS ERKEN
 

 

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