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01.11.2010 11:32 Uhr

Tobias Jänicke: Das Wichtigste ist, dass er drin war

Seinen bisherigen vier Saisontreffern fügte Tobias Jänicke am vergangenen Sonnabend gegen den 1. FC Saarbrücken zumindest ein halbes Tor hinzu. Der Mittelfeldspieler war Absender des 2:1-Siegtreffers in der 74. Spielminute, auch wenn der Ball noch von einem Gästespieler ins Tor gelenkt wurde. Wir sprachen mit der Nummer 29 der Hanseaten.
 
Hansa-Online: Fünftes Saisontor oder doch ein Eigentor? Wie hast Du den entscheidenden Treffer gesehen?
 
Jänicke: Dem Schiri habe ich gesagt, dass es mein Tor war. Aber in der Statistik steht sicherlich ein Eigentor. Das Wichtigste ist aber, dass er überhaupt drin war. Dass ich großen Anteil daran habe, freut mich aber auch, nachdem ich in den beiden vorhergehenden Spielen nicht ganz so stark gespielt habe.
 
Hansa-Online: Fast hättest Du ja auch noch ein hundertprozentiges Tor gemacht...
 
Jänicke: Ja, das wäre dann das 3:1 gewesen. Aber den Kopfball hält der Torhüter natürlich überragend. Vielleicht wäre das ja des Guten zuviel gewesen.
 
Hansa-Online: In der Tabelle scheint sich ein Quartett, das nur zwei Punkte voneinander getrennt ist, etwas abzusetzen. Sind das die vier Aufstiegsfavoriten?
 
Jänicke: Das sind natürlich die vier Mannschaften, die aktuell oben mitspielen. Aber man muss immer noch vorsichtig sein und auch erst einmal abwarten, wie alle aus der Winterpause kommen. Wir wissen ja aus der Vorsaison noch sehr genau, wie schnell es in der Rückrunde abwärts gehen kann.
 
Hansa-Online: Am kommenden Freitag steht schon das Auswärtsspiel in Sandhausen an. Wie siehst Du die Ausgangsposition vor dieser Begegnung?
 
Jänicke: Es ist schon ein bisschen verrückt, aber so ist Fußball. Vor der Saison hat fast jeder Trainer Sandhausen als Aufstiegsfavorit getippt, denn die haben viel Geld in neue Spieler investiert. Doch jetzt steht Sandhausen auf Rang 17 und wir fahren als Tabellenführer hin.
 
Hansa-Online: Ein Sieg ist also Pflicht?
 
Jänicke: Scheinbar sind wir Favorit, doch so dürfen wir dieses Spiel natürlich nicht angehen. Wir müssen konzentriert zur Sache gehen und unseren Stiefel runterspielen, egal wie der Gegner heißt und wo er in der Tabelle steht. Wenn wir unser Ding durchziehen, haben wir sicherlich auch die Möglichkeit, in Sandhausen zu gewinnen.

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