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06.01.2008 13:58 Uhr

Tobias Rathgeb: Dubai ist für mich was Besonderes!

Erinnern sie sich noch wie Tobias Rathgeb vor zwei Jahren zum F.C. Hansa Rostock wechselte? Der VfB Stuttgart weilte seinerzeit im Wintertrainingslager in Dubai. Vier Tage trainierte er mit seinem Zimmernachbarn Gomez. Kurz darauf spielte Tobi in einem Test gegen den F.C. Hansa – eine Halbzeit. Tags darauf wechselte Tobias Rathgeb plötzlich schon den Verein und das Hotel. In Dubai!  Er zog beim Erstligisten VfB aus und beim Zweitligisten F.C. Hansa ein. Tobi lacht: „Das erste Training mit den neuen Kollegen war ein Ausflug in die Wüste…“ Hansa-Online sprach mit dem Mittelfeldspieler.

 

Hallo Tobi, mit welchen Gedanken bist du Dubai geflogen?
Tobias Rathgeb: Diese Reise ist für mich natürlich etwas ganz Besonderes. Ich freue mich nach 16 freien Tagen richtig auf Fußball, auf Dubai und auf das Trainingslager. Die Trainingsbedingungen hier sind ideal.

 

Kannst du die verrückte Geschichte deines Wechsels von Stuttgart zu Hansa noch mal aus deiner Sicht erzählen?

Tobias Rathgeb: Hansa hatte schon vor dem Trip nach Dubai Interesse an mir. So wie jetzt bei Gledson wollten wir alles zwischen den Vereinen und mir bereden. Also sind wir los. In Dubai selbst kam es dann nach einigen Gesprächen zur Einigung und zum Wechsel. Trainer Frank Pagelsdorf hat mich damals persönlich aus dem Stuttgarter Hotel abgeholt, wir sind über 20 Minuten von einem Hotel zum anderen gefahren und so war ich als Stuttgarter gekommen und bin als Hanseat abgeflogen. Wir sind am Nachmittag dann gleich ab zur Wüstentour und abends gab der Trainer dann auch noch einen Einstand…

 

Wie beurteilst du den Wechsel heute?

Tobias Rathgeb: Es war wirklich alles drin, was passieren konnte. Das erste Halbjahr war absolut toll. Dann war ich fast weg von der Bühne und plötzlich nach unserer schwarzen Fünfer-Serie wurde ich wieder zum Stammspieler. Seither geht es mir wieder gut. Ich habe meine ideale Position, die ich auch früher immer gespielt habe, gefunden.

 

Wie hast du die bittere Zeit verkraftet?

Tobias Rathgeb: Das war schon schwer. Aber: Ich habe viel gelernt, meine Erfahrungen gemacht, positiv und negativ. So etwas schult.

 

Du hast aber auch nie laut getönt?

Tobias Rathgeb: Das ist nicht meine Art. Ich wusste, was ich kann und ich habe es wohl allen gezeigt…

 

Bis hin zum Wahnsinns-Tor gegen den VfB?

Tobias Rathgeb: Genau! Das war natürlich ein Glanzpunkt meiner ersten Bundesliga-Halbserie.

 

In einem Zeitungs-Interview hat der Trainer dich sogar zu seinem Spieler des Jahres auserkoren!

Tobias Rathgeb: Das freut einen natürlich.

 

Wie siehst du jetzt die Situation vor der Rückrunde?

Tobias Rathgeb: Ich bin sicher, dass wir den Klassenerhalt schaffen können. Wir müssen allerdings kompakter spielen als bisher. Was mir Hoffnung gibt, wir sind eine gute Truppe mit guten charakterstarken Jungs, die auch einen guten Zusammenhalt haben. So etwas ist schon mal eine gute Voraussetzung für eine positive Rückrunde.

 

Der Verein hat dir ein Angebot für einen neuen Vertrag über den Sommer 2008 hinaus gemacht. Wie siehst du das?

Tobias Rathgeb: Es gibt da keine Hektik und Panik. Ich kenne das Angebot und prüfe es. Alles will gut überlegt und mit meiner Familie abgesprochen sein.

 

Danke für das Gespräch

 

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