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15.02.2008 14:49 Uhr

Tobias Rathgeb „Hier wird was aufgebaut!“

Der F.C. Hansa Rostock und die Zukunft. Schon jetzt plant der Verein mit Weitsicht. Lizenzchef Herbert Maronn sagte es jüngst der Fachzeitschrift „kicker“: „Wir haben bereits 16 Spieler, die vertraglich für die neue Saison gebunden sind.“

Mittlerweile sind es sogar 17. Vor dem letzten Heimspiel gegen den FC Bayern München hat auch der Schwabe Tobias Rathgeb seinen zum Saisonende auslaufenden Vertrag an der Ostsee um zwei Jahre bis 2010 verlängert.

 

Das wiederum gibt Cheftrainer Frank Pagelsdorf bereits frühzeitig Planungs-Sicherheit. Die Vertragsverlängerung von „Tobi“ stand in den letzten Wochen ganz oben auf der Prioritätenliste. Denn Rathgeb entwickelte sich in Rostock im letzten Jahr zum Top-Spieler,  war für Trainer Frank Pagelsdorf sogar „der Spieler der 1. Halbserie.“

 

Die rasante Entwicklung: Der 25-jährige Mittelfeldspieler aus Schwaben kam in der Winterpause der Saison 2005/06 vom VfB Stuttgart zu den Rostockern. Dort wurde das Talent vor allem bei den Regionalliga-Amateuren eingesetzt.

 

Beim F.C. Hansa kam der Mittelfeldspieler anschließend auf 22 Einsätze. Nach dem Aufstieg der Hanseaten in die Bundesliga kam Tobi zu 16 Einsätzen und einem Treffer gegen seinen  Ex-Club VfB Stuttgart. Die „Kogge“ sprach mit dem Profi über seine Vertragsverlängerung.

 

Sie haben Ihren Vertrag in Rostock gerade um zwei weitere Jahre verlängert. Was hat dafür den Ausschlag gegeben?

Tobias Rathgeb: Ich sehe in Rostock eine tolle Perspektive. Wir haben hier ein gutes Umfeld und ich bin überzeugt von der Mannschaft. Es passt hier einfach. Punkte für die Verlängerung waren zum Beispiel die Trainingsbedingungen hier, das Stadion, die Stimmung und die Fans.

 

Haben Sie für die Bundesliga und die 2. Liga unterschrieben?

Tobias Rathgeb: Eindeutig ja. !

 

Woraus schöpfen Sie Ihre Hoffnungen für eine positive Zukunft?

Tobias Rathgeb: Es gibt viele junge Spieler, mit denen etwas aufgebaut werden kann. Ein wichtiger Punkt war für mich zum Beispiel die Verpflichtung von Gledson. Das hat mir gezeigt, wie positiv und zukunftsweisend es hier weitergeht.

 

Zuletzt, so hieß es,  ging es eigentlich nur noch darum, Ihre Freundin Eva zu überzeugen, auch Rostockerin zu werden?

Tobias Rathgeb: Ach, so schwer war das gar nicht. Aber natürlich haben wir uns beraten. Bislang habe ich hier oben an der Küste als Junggeselle gelebt, Eva hat die letzten sechs Jahre ihr Diplom als Verwaltungsfachwirtin gemacht. Wenn man so lange studiert, will man danach natürlich auch arbeiten. Das muss hier jetzt von uns geregelt werden. Sie und ich möchten jedenfalls, dass sie an der Küste eine Arbeit finden. Durch die schnelle Vertragsverlängerung haben wir auch in dieser Sache Planungssicherheit. Eva wird jedenfalls im Sommer bei mir in Rostock leben.

 

Wie lange haben Sie um den Vertrag gepokert?

Tobias Rathgeb: Ich habe nicht gepokert. Mein Berater, meine Familie und ich hatten klare Vorstellungen. Die sind umgesetzt worden. Trainer Frank Pagelsdorf hat das in einem persönlichen Gespräch auch noch mal als besonders positiv herausgestellt.

 

Sind Sie schon da, wo Sie hin wollen oder haben Sie noch Steigerungspotenzial?

Tobias Rathgeb: Jeder hat Steigerungspotential.

 

Kann der F.C. Hansa den Klassenerhalt schaffen?

Tobias Rathgeb: Ich bin von unserer Truppe überzeugt und die Mannschaft hat die Qualität, die Klasse zu halten.

 

Welches Bundesligamatch war für Sie das aufregendste?

Tobias Rathgeb: Emotional war zweifelsfrei die Begegnung gegen meinen alten Verein VfB Stuttgart herausragend, zumal ich ein schönes Tor gemacht habe und wir das Spiel gewonnen haben. Aber was reden wir über die Vergangenheit. Unser Augenmerk ist ab sofort nur noch auf die Zukunft gerichtet.

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