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06.05.2008 12:40 Uhr

Tom Buschke: Die Tür zur Regionalliga ist offen!

Die „Amas“  sind auf dem besten Weg in die Regionalliga. Das Team von Trainer Thomas Finck (18 Spieler haben einen Altersschnitt von 21,5) ist auf Erfolgskurs. Neun Punkte und 17:1 Tore in drei Spielen! Dem Sieg beim Ludwigsfelder FC (5:1) und dem 6:0 gegen den BAK folgte am 25. Spieltag nun ein 6:1 gegen Tennis Borussia. Nach Profi Simon Tüting (23 Spiele, 13 Tore) und Leon Binder (22 Spiele/4 Tore) ist der 20jährige Tom Buschke (21 Spiele) einer der Akteure mit den meisten Einsätzen bei den „Amas“. Wir sprachen mit ihm vor dem nächsten Spieltag am Sonntag in Berlin-Lichterfelde.

Tom, Sie sind am Sonnabend beim Spiel der Profis gegen den HSV gewesen, trafen mit Jerome Boateng und Ben-Hatira zwei Jungs, mit denen Sie einst in der deutschen Junioren-Nationalmannschaft gespielt haben. Was ging Ihnen da durch den Kopf?
Tom Buschke: Mir wurde klar, wie schnell man es in den Profifußball schaffen kann. In der DKB-Arena habe ich gegen Jerome noch 2005 die Deutsche Meisterschaft in der B-Jugend gegen Hertha mit Hansa verloren. Jetzt spielt Jerome beim HSV als Profi! Auch ein Halfar in Bielefeld hat es schon geschafft!

Ihre Konsequenz?
Tom Buschke: Ich muss, ich will Gas geben. Ich möchte so schnell wie möglich Profi werden.

Sie haben schon mal bei den Profis trainiert. Sie steigen am 1. Juli 2008 ja nun selbst zum Profi auf, haben einen Vertrag bis 2009…
Tom Buschke: Richtig. Ich kam mit 13 Jahren hier her, hätte nach Bremen, zu Hertha oder Hamburg gehen können. Ich wollte als Neubrandenburger aber zu Hansa. Und ich habe alles richtig gemacht. Rostock ist für mich zur zweiten Heimat geworden. Ich sehe die Chance, hier Profifußball spielen zu können. Anfang der Saison habe ich hier noch in der Oberliga mit Fin Bartels und Assani Lukimya-Mulongoti gespielt. Gegen den HSV standen beide auch auf dem Platz der DKB-Arena. Da will ich auch hin. Auch Kai Bülow ist für mich ein Beispiel, wie man es schaffen kann. Ich weiß, ich muss mich den Trainern über die Oberliga anbieten.

Dafür ist die Qualifikation für die neue Regionalliga besonders wichtig…
Tom Buschke: Genau. Das ist unser Ziel, unser Anspruch. Die 4. Liga als Sprungbrett ist doch besser als wenn Du als Talent nur in der 5. Liga spielen kannst. Die Regionalliga wird eine größere Herausforderung werden als die bisherige Oberliga. Wir sind momentan auf einem guten Weg. Können es packen. Ich sage so: Die Tür zur Regionalliga ist offen, wir müssen nur noch durchgehen.

Wem verdanken Sie Ihre Entwicklung?
Tom Buschke: Schon in der B-Jugend hat mir Thomas Finck den Weg geebnet. Dafür bin ich ihm sehr dankbar. Es war hier ein Auf und Ab, ich habe mir die Hörner abgestoßen, weiß jetzt, was ich hier will. Ich möchte aber auch nicht meine Eltern und meinen Opa vergessen, die mich aus Neubrandenburg immer toll unterstützten.

Wie gut sind die Amateure?
Tom Buschke: Wir haben ein tolles Team, eine klare Struktur und Hierarchie, eine gute Mischung, viele Talente wie Tobias Jänicke oder Guido Kocer. Es macht Spaß hier.
Das CJD wird jetzt Sporteliteschule, Sie absolvieren gerade die 13. Klasse, machen Ihr Abi.

Was ist schwieriger, Abi oder Qualifikation?
Tom Buschke: Beides ist anspruchsvoll. Ja, wir stecken nach den schriftlichen nun vor den mündlichen Prüfungen. Im Juni ist die Schulzeit vorbei, ich will mindestens mit 3 abschließen. Ich denke, mit den Amateuren sind wir dann auch unter den ersten drei Teams und spielen Regionalliga.


Na dann, viel Glück!

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