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21.07.2005 15:45 Uhr

Trainer Jörg Berger zieht Zwischenbilanz

Wenn der FC Hansa aus dem Trainingslager in Teistungen zurückgekehrt ist, sind vier der sechs Trainingswochen bis zum Punktspielstart am 7.August gegen die Offenbacher Kickers absolviert. Trainer Jörg Berger zieht eine kurze Zwischenbilanz.

Wie ist der aktuelle Stand der Vorbereitung?
Im Großen und Ganzen läuft alles nach Plan, die Mannschaft ist auf einem guten Weg. Da wir nur einen relativ kleinen Kader haben, ist besonders wichtig, dass wir bislang von schwerwiegenden Verletzungen verschont geblieben sind. Abgesehen von Zsolt Löw und Rade Prica, die ja bereits angeschlagen in die Vorbereitung gestartet sind, hat sich nur Michael Hartmann leichtere Blessuren zugezogen.

Welche neuen Erkenntnisse hat das Trainingslager gebracht?
Die wichtigste Erkenntnis ist, dass sich die Mannschaft auf einem sehr guten Weg befindet, sich als Einheit zu präsentieren. Man spürt regelrecht die gute Stimmung, das war in der vergangenen Saison ja nicht immer so. Doch jetzt hat jeder begriffen, dass wir nicht mehr zurückschauen dürfen, sondern positiv denken und uns neue Ziele setzen müssen.

Welchen Eindruck machen die neuen Spieler?
Alle haben sich sehr gut eingefügt, selbst die drei Eigengewächse aus unserer Amateurmannschaft erweisen sich als ernsthafte Konkurrenz. Und das ist gut so! Als ich die jungen Spieler am Mittwoch beim Test gegen den VfL Wolfsburg in der zweiten Halbzeit eingewechselt habe, gab es überhaupt keinen Bruch im Spiel.

Und wie haben die externen Neuzugänge eingeschlagen?
Es macht sich bemerkbar, dass alle bereits Zweitliga-Erfahrung haben. Enrico Gaede und Marcel Schied zeichnen sich durch ein sehr gutes Zweikampfverhalten aus. Auch Oumar Konde, der ja lange nicht mehr gespielt hatte, wird immer besser. Und von Zsolt Löw wissen wir ja, was er für ein guter Fußballer ist.

Zeichnet sich bereits eine Stammformation ab?
Nein, das ist natürlich noch schwierig, zumal drei Spieler weiterhin leicht angeschlagen sind. Natürlich habe ich gewisse Vorstellungen, bin aber auch noch beim Experimentieren.

Wann kommt der angekündigte neue Spielmacher?
Da habe ich inzwischen umgedacht, sehe nicht unbedingt mehr so großen Handlungsbedarf. Rene Rydlewicz hat diese Position zuletzt schon sehr gut ausgefüllt. Zudem gibt es ja auch noch die defensivere Variante mit Tim Sebastian und Enrico Gaede. Und wenn Zsolt Löw wieder fit ist, haben wir eine weitere Alternative.

Wird es noch andere Neuzugänge geben?
Das ist durchaus möglich. Doch wir lassen uns diesbezüglich nicht unter Zeitdruck setzen, die Transferliste ist schließlich bis Ende August geöffnet. Vielleicht werden wir mit dem momentanen Kader zunächst in die Saison starten und abwarten, ob wir noch neue Erkenntnisse gewinnen.

Worauf wird nun in den letzten beiden Wochen bis zum Saisonstart das Hauptaugenmerk gelegt?
Jetzt kommt natürlich der Feinschliff. Die Trainingsintensität wird langsam zurückgeschraubt und dafür die nötige Frische hinein gebracht. Wir arbeiten weiter an der Schnelligkeit und werden natürlich an der Taktik feilen. Dazu gehört auch das Torschußtraining sowie das Einüben von Standardsituationen.

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