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01.08.2015 17:59 Uhr

Trainerstimmen zum Auswärtsspiel beim Chemnitzer FC

Karsten Baumann:
„Also zufrieden sind wir nicht. Ich glaube, dass sicherlich die Möglichkeit bestanden hat, hier mehr als diesen einen Punkt zu holen. Gerade in der ersten Halbzeit haben wir sehr kontrolliert gestanden, hatten zwei 100-prozentige Chancen mit dem Lattentreffer von Michael Gardawski und dem Kopfball von Dennis Erdmann, der sensationell auf der Linie gerettet wird. Darüber hinaus hatten wir noch gute Möglichkeiten, als wir im Sechszehner waren, da hatten wir das Spiel gut im Griff. Und nach der Pause müssen dann auf einmal einem Rückstand hinterher laufen, quasi aus dem Nichts gibt es da einen Elfmeterpfiff. Meiner Meinung nach war das eine Fehlentscheidung – aber wir haben uns davon nicht beirren lassen und haben postwendend den Ausgleich geschossen. Danach - auch ein Grund dafür, dass ich nicht zufrieden bin – waren wir zu passiv, haben es nicht mehr geschafft vorn die Bälle fest zu machen und nachzurücken. So kam der CFC immer mehr auf und hatte gefühlt 20 Standards-Situationen in der zweiten Halbzeit und war damit immer brandgefährlich. Aber wir haben gut verteidigt und letztendlich den verdienten Punkt nach Rostock mitgenommen. Ich habe vergangene Woche gesagt, dass es noch ein langer Weg wird für uns. Der hat sich jetzt etwas verkürzt und die Richtung stimmt auch und deshalb können wir auf diese Leistung aufbauen.

Karsten Heine: „Wir sind auch nicht zufrieden. Ich habe aus meiner Sicht ein sehr hektisches und kampfbetontes Spiel in der ersten Halbzeit gesehen, was von vielen Fouls auf beiden Seiten unterbrochen wurde. Es ist richtig, bei diesem Lattenschuss hatten wir etwas Glück, das der nicht reingegangen ist, ebenso beim Kopfball, der glänzend pariert wurde. Wir hatten auch ein, zwei Möglichkeiten, wo sich ein Rostocker im letzten Moment reingeschmissen hat. Also es war ein Kampfspiel. Was uns in der ersten Halbzeit nicht gelungen ist, dass wir uns keine echte Torchance erspielt haben. Insgesamt war das, was wir in unserem Offensiv-Spiel gezeigt haben, zu wenig, um am Ende sagen zu können 'wir müssen hier gewinnen'. Das ist aber auch der Tatsache geschuldet, dass die Rostocker das toll gemacht haben. Wir konnten uns auf den Außenpositionen nicht entscheidend durchsetzen, um mal in den Rücken der Abwehr zu kommen. Auch durch das Zentrum liefs nichts. Aber in der Halbzeit haben wir es noch besprochen, eine Standard-Situation muss her und dann kann man auch mal so ein Spiel gewinnen – die kam dann auch, ob nun berechtigt oder nicht, vermag ich nicht einzuschätzen. Wir sind dann in Führung gegangen und dann sollte man es vermeiden, dass man sofort vom Anstoß weg den Ausgleich kassiert. Danach haben wir viel Druck gemacht, aber unsere Standards waren mehr als schlecht, die wir getreten haben. Das ist sicherlich ein Kritikpunkt. Wir haben viel Aufwand betrieben, haben es versucht, aber am Ende hat es nicht gereicht. Mit diesem 1:1 müssen wir dann einfach auch leben.

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