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03.02.2011 09:10 Uhr

TuS Koblenz darf nach Sieg in Regensburg wieder hoffen

Innerhalb von nur drei Tagen ist der F.C. Hansa bei jenen beiden Mannschaften zu Gast, mit denen er nach der vergangenen Saison gemeinsam aus der 2. Bundesliga abgestiegen war. Bevor am nächsten Mittwoch ab 19 Uhr das Nachholspiel bei Rot Weiss Ahlen auf dem Programm steht, müssen die Hanseaten am kommenden Sonntag um 14 Uhr planmäßig bei der TuS Koblenz antreten.

Während die Hanseaten auf Rang 2 aussichtsreich im Rennen liegen, die Ahlener hingegen keinerlei Chancen mehr auf den direkten Wiederaufstieg besitzen, haben die Koblenzer neuerdings Rang 3 zumindest wieder in Sichtweite. Nach ihrem 2:0-Auswärtssieg am gestrigen Mittwoch im Nachholspiel beim SSV Jahn Regensburg rangieren sie inzwischen wieder auf Tabellenplatz 7 und der Rückstand auf Rang 3 beträgt nur noch sechs Punkte. Allerdings haben die Rheinländer auch schon zwei Spiele mehr absolviert als die Offenbacher, die momentan den Relegationsrang einnehmen.

Zu Beginn der laufenden Saison hatten sich die Koblenzer trotz ihres großen personellen Umbruchs zunächst in recht ansprechender Form präsentiert und von den ersten neun Pflichtspielen nur eines verloren. Die Mannschaft warf Zweitligist Fortuna Düsseldorf aus dem DFB-Pokal und unterlag an den ersten acht Drittliga-Spieltagen nur beim F.C. Hansa. Und auch den Rostocker 2:0-Sieg konnte Tobias Jänicke seinerzeit erst in letzter Minute perfekt machen.

Nach dem 1:0-Erfolg am 18. September über Babelsberg 03 waren die Koblenzer Tabellensechster und hatten lediglich fünf Punkte Rückstand zu den Aufstiegsrängen. Zwei Wochen und drei Niederlagen später war man allerdings auf Rang 13 zurückgefallen. Und nach der 0:1-Heimpleite am 14. Spieltag gegen Dynamo Dresden sowie mittlerweile schon 15 Punkten Rückstand auf Rang 3 sah es danach aus, als müssten sich die Koblenzer endgültig vom Wiederaufstieg in die 2. Bundesliga verabschieden und den Blick eher in Richtung Abstiegszone schweifen lassen.

Mitte November setzte die Mannschaft von Trainer Petrik Sander dann allerdings wieder zum Höhenflug an. Während ihrer Erfolgsserie mit 13 Punkten aus fünf aufeinanderfolgenden Spielen feierten sie am 22. Januar in Ahlen auch den ersten Auswärtssieg seit fünf Monaten und waren wieder auf den achten Tabellenplatz geklettert. Und punktemäßig war der Rückstand nach „oben“ plötzlich auch wieder geringer als der Vorsprung nach „unten“. Bei neun Zählern weniger als die Offenbacher durfte man zumindest wieder anfangen zu träumen, auch wenn es eine Woche später einen kleinen Dämpfer gab.

Die 0:3-Niederlage in Erfurt am vergangenen Sonnabend hätte sogar noch höher ausfallen können. Doch Torhüter Dieter Paucken parierte unter anderem einen Elfmeter, nachdem Ole Kittner mit der Hand auf der Torlinie geklärt und die Rote Karte gesehen hatte. Allerdings wurde der Innenverteidiger nur für ein weiteres Spiel gesperrt und darf am kommenden Sonntag gegen den F.C. Hansa wieder mitwirken. Seine Sperre konnte Ole Kittner bereits gestern in Regensburg absitzen, wo die Koblenzer ihren 2:0-Auswärtssieg durch Tore von Lars Bender (20.) und Manuel Hornig (43.) bereits vor der Hause herauschossen. Erstmals in der Startelf stand mit Stürmer Andre Hahn der einzige Winterpausen-Zugang der Koblenzer, der vom Regionalligisten FC Oberneuland verpflichtet wurde.

Mittelfeldspieler Dennis Brinkmann sah in Regensburg seine fünfte Gelbe Karte und ist nun am Sonntag in der Begegnung mit dem F.C. Hansa, dem ersten Drittliga-Heimspiel der TuS im neuen Jahr, zum Zuschauen verurteilt. Doch dieser Ausfall sollte die Koblenzer, die ihre drei Drittliga-Heimspiele im November und Dezember ausnahmslos gewonnen und nun erneut zwei Heimspiele in Folge vor der Brust haben, nicht entscheidend schwächen.

 

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