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09.09.2009 13:11 Uhr

TuS Koblenz ist punkt- und torgleich mit den Hanseaten

Wenn am kommenden Sonnabend ab 13.00 Uhr der F.C. Hansa Rostock und die TuS Koblenz in der DKB-Arena aufeinander treffen, darf man zweifellos davon sprechen, dass sich zwei Mannschaften auf Augenhöhe gegenüberstehen. Praktisch im Gleichschritt absolvierten beide Teams die ersten vier Spieltage, waren nach jedem Wochenende punktgleich und mit einer identischen Tordifferenz Tabellennachbarn. Aktuell teilen sich beide Clubs mit jeweils drei Punkten und 3:7 Toren die Plätze 15 und 16 in der Zweitliga-Tabelle.

Auch die Koblenzer hatte sich sicherlich einen besseren Saisonstart erhofft, auch wenn an Rhein und Mosel weiterhin Bescheidenheit Trumpf bleibt. Obwohl die Mannschaft nach Punktabzügen in den beiden vergangenen Spielzeiten nun erstmals wieder ohne Handicap in die Saison geht, hat Trainer Uwe Rapolder, der die Mannschaft im April 2007 übernahm, erneut den Klassenerhalt als Saisonziel ausgegeben. Dazu wurde der Kader in diesem Sommer mehr als nur runderneuert. Zu den insgesamt 15 neuen Spielern der TuS gehört auch Benjamin Lense, der nach Torhüter Marcus Rickert der zweite Ex-Hanseat im TuS-Aufgebot ist.

Ihren einzigen Saisonsieg feierten die Koblenzer am 2. Spieltag gegen Bundesliga-Absteiger Arminia Bielefeld, obwohl sie auch in diesem Spiel zehn Minuten vor dem Ende noch mit 0:2 im Rückstand lagen. Doch mit drei Treffern innerhalb von nur 360 Sekunden wurde der Sieg noch aus dem Feuer gerissen. Zweifacher Torschütze war Stürmer-Neuzugang Shefki Kuqi (Crystal Palace), zudem traf ehemalige Hanseat Benjamin Lense.

Abgesehen von dieser sechsminütigen „Trefferflut“ gingen die Koblenzer bislang aber leer aus, denn in den anderen drei Begegnungen blieben sie nicht nur ohne Punktgewinn, sondern auch ohne jeglichen Torerfolg. Damit stehen die Rheinländer vor der Auswärtspartie bei den Hanseaten schon etwas unter Druck, auch wenn sie im Gegensatz zu den Rostockern sicherlich nicht mit der Favoritenbürde leben müssen. Bleibt abzuwarten, ob es auf dem Rasen der DKB-Arena am Sonnabend wirklich ein Spiel auf Augenhöhe geben wird.

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