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06.08.2010 11:29 Uhr

TuS Koblenz reist noch ungeschlagen nach Rostock

Am vierten Spieltag der aktuellen Saison trifft der F.C. Hansa zum ersten Mal in der 3. Liga auf eine Mannschaft, die auch schon während der Bundesliga-Ära zu den Meisterschafts-Kontrahenten gehörte. Am kommenden Sonntag ab 14 Uhr gastiert die TuS Koblenz zum insgesamt vierten Mal in der Rostocker DKB-Arena.
 
Die Bilanz der bisherigen sechs Zweitliga-Begegnungen mit den Koblenzern liest sich aus Hansa-Sicht mit drei Siegen, zwei Unentschieden und nur einer Niederlage positiv. Die beeindruckende Torqoute von 15:5 resultiert in erster Linie aus dem legendären 9:0-Erfolg am 19. Oktober 2008, der weiterhin als höchster Sieg der eingleisigen 2. Bundesliga in den Geschichtsbüchern steht.
 
Nachdem FCH und TuS zuletzt gemeinsam in die 3. Liga absteigen mussten, sind sie nach dem dritten Spieltag der laufenden Saison Tabellennachbarn. Während die Hanseaten nach zwei Siegen und einer Niederlage aktuell auf Platz 6 rangieren, haben die Koblenzer nach einem Sieg und zwei Unentschieden zur Zeit einen Punkt weniger auf dem Konto und befinden sich auf Rang 7 in der Verfolgerrolle.
 
Parallelen zwischen beiden Teams gab es allerdings nicht nur beim Start in die Saison 2010/11, sondern auch schon in der Sommerpause, in der die TuS einen ähnlichen Umbruch vollziehen musste wie der F.C. Hansa. In Koblenz wurden sogar 28 Spieler als Abgänge notiert, darunter die beiden Ex-Rostocker Benjamin Lense (zu Zweitligist Arminia Bielefeld) und Marcus Rickert (zu Regionalligist Sportfreunde Lotte).
 
Wie der F.C. Hansa ist auch die TuS Koblenz mit einem 21-köpfigen Kader in die Saison gestartet. Dazu hat Trainer Petrik Sander neben einigen Spielern aus dem eigenen Nachwuchs elf externe Neuzugänge an das Deutsche Eck gelotst. Immerhin ist die neu zusammengestellte Mannschaft an den ersten drei Spieltagen noch ungeschlagen geblieben, auch wenn es ausgerechnet zu Hause zweimal nur zu Punkteteilungen reichte.
 
Am ersten Spieltag kam es im Stadion Oberwerth gleich zum Absteiger-Duell mit Rot Weiss Ahlen, das torlos endete. Am Mittwoch dieser Woche gegen Rot-Weiß Erfurt gingen die Koblenzer dann zwar durch ein Elfmetertor von Marcus Steegmann schon in der zweiten Spielminute mit 1:0 in Führung, doch auch diesmal sollte es nicht für den ersten Heimsieg reichen. Der Ausgleich durch Jens Möckel, der in der 18. Minute einen Eckball von rechts per Kopf verwandelte, bedeutete bereits den 1:1-Endstand. Großes Pech hatte die TuS allerdings kurz vor der Pause, als ein Rahn-Schuss vom linken an den rechten Innenpfosten und dann wieder ins Spielfeld zurück sprang.
 
Ihren bislang einzigen Auswärtsauftritt haben die Koblenzer allerdings gewinnen können. Beim VfR Aalen stellten sie ihre Konterstärke unter Beweis und gingen durch einen Treffer von Johannes Rahn mit 1:0 in Führung. Den zwischenzeitlichen Ausgleich durch Robert Lechleiter beantwortete Neuzugang Massimo Cannizzaro, der aus Kiel an die Moselmündung wechselte, mit einem Kopfballtor zum 2:1-Endstand aus Sicht der Gäste. Die Hanseaten sind also gewarnt vor der Gefährlichkeit der Koblenzer in fremden Stadien.

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