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02.02.2006 08:15 Uhr

U19 gewinnt mit Albert kleines Finale in Katar

Das internationale Turnier in Katar endete für den deutschen Nachwuchs mit einem Erfolg. Die U19-Junioren des Deutschen Fußball-Bundes belegten den dritten Platz. Die Auswahl von Trainer Horst Hrubesch besiegte im "kleinen Finale" Österreich mit 3:0 (0:0). Zweimal der Berliner Chinedu Ede (63./74.) sowie der Dortmunder Abdenour Amachaibou (80.) erzielten die Treffer für die deutsche Elf. Im Halbfinale hatte Deutschland gegen Japan eine 1:2-Niederlage kassiert.

In der Begegnung gegen Österreich kam auch wieder der Rostocker Abwehrspieler Sebastian Albert, der bislang zwei Länderspiele für die U18 machte, zu einem Kurzeinsatz in der U19.

Beim 1:2 im Halbfinale gegen Japan kam er schon zu einem Drei-Minuten-Einsatz und hat damit nunmehr auch für die U19 zwei Länderspiele auf seinem persönlichen Konto.

Im Finale holten sich die Japaner durch einen 4:3-Sieg im Elfmeterschießen gegen Südkorea auch den Turniersieg.
 

So spielte Deutschland im letzten Spiel: Kirschbaum - Bertram, Johnson, Flessers - Kunert (85. Fießer), Ebert (81. Albert/Hansa Rostock), Fürstner, Theuerkauf - Görlitz (58. Fischer) - Amachaibou (86. Grimm), Ede


Tore: 1:0 Ede (63.), 2:0 Ede (74.), 3:0 Amachaibou (80.)

Zur Person:

Sachse an der Küste: Sebastian Albert

Sebastian Albert wurde am 26. Februar 1987 in Leipzig. „Basti“ stammt aus der „Konkursmasse“ des aufgelösten VfB Leipzig und wohnt seit 2004 im Hansa-Internat, lernt im Sport-Gymnasium.
Der Mittelfeldspieler wurde bei Spielbeobachtungen bzw. beim Sichtungs-Turnier in Duisburg von den damaligen Hansa-Trainern Bernd Ziemer, Harry Krause und Thomas Finck wochenlang beobachtet und dann nach Rostock eingeladen und verpflichtet.
Sebastian ist ein schneller, zuverlässiger Spieler mit guten technischen Fähigkeiten und feinem Charakter.
Sebastian Albert begann beim VFK Blau-Weiß Leipzig in der E-  und D-Jugend. In der D1 und C2 spielte er für den FC Sachsen. Ab der C1 begann der heutige Junioren-Auswahlspieler schließlich für die Regionalliga-Mannschaft des VfB Leipzig.
Seine Mutter war unter dem Mädchen-Namen Petra Knobloch Schwimmerin. Sein Vater Wolfgang spielte früher bei IFA Chemnitz. Seine Schwester Mandy ist Kanutin an der Pleiße.
Als Leipzig aus der A-Junioren-Bundesliga abstieg und der Verein damals in Insolvenz ging, schnappte sich Hansa schnell das Talent.
2004 kam Sebastian Albert so zum F.C. Hansa Rostock und ins Internat des Vereins.
Hier waren Harry Krause und Robert Roelofsen seine ersten Trainer, heute wird er im Bundesliga-Team von Gerald Dorbritz betreut.
Seit Jahresbeginn trainiert der Junior mit seinem Kapitän Grundmann schon in der 2. Mannschaft des Vereins unter Thomas Finck.
Im März 2005 bestritt Sebastian Albert unter dem ehemaligen Hansa-Trainer und heutigen Auswahlcoach Horst Hrubesch seine ersten Länderspiele in der U18 gegen Frankreich (0:1) und Dänemark (2:2).
Alberts Vorbild ist Michael Ballack, sein Lieblingsverein ist Werder Bremen.
Sein Ziel: „Ich möchte mal in der ersten Mannschaft von Hansa Rostock spielen.“
Albert spielt im rechten, aber am liebsten im zentralen Mittelfeld.
Sein Trainer Gerald Dorbritz sieht die Entwicklung im letzten halben Jahr noch ziemlich kritisch: „Sicherlich ist Sebastian ein Talent. Aber dies muss er auch zeigen. Im Sommer warf ihn ein Infekt zurück, ein normaler Trainingsaufbau war erst ab Herbst möglich.
Dazu kam eine Rote Karte, die wieder für eine Pause sorgte. Ich hoffe, Sebastian spielt eine bessere Rückrunde und vertritt dann den Verein auch weiter international gut…“


Das sind die kommenden Termine der U19 des DFB in diesem Jahr:
    20.02. - 22.02.2006 Lehrgang in Ruit
    15.03.2006 Deutschland - Tschechische Republik
    26.04.2006 Polen - Deutschland
    26.05. - 30.05.2006 2. EM-Qualifikationsrunde in Spanien
    26.05.2006 Deutschland - Zypern
    28.05.2006 Deutschland - Schweden
    30.05.2006 Deutschland - Spanien


 

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