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26.04.2012 13:13 Uhr

Union Berlin beendet Saison auf einem einstelligen Tabellenplatz

Zwei Spieltage vor dem Ende der laufenden Saison steht bereits fest, dass der 1.FC Union Berlin den Aufwärtstrend der letzten Jahre fortsetzen konnte. Nach der Oberliga-Meisterschaft 2006 und den Plätzen 12 bzw. 4 in den folgenden beiden Regionalliga-Spielzeiten belegte man 2009 den ersten Platz der 3. Liga und stieg in die 2. Bundesliga auf. Dort landeten die Berliner in den vergangenen beiden Jahren zunächst auf Rang 12 bzw. 11 und werden die laufende Saison nun sogar auf einem einstelligen Tabellenplatz beenden. Aktuell ist der 1.FC Union Tabellensiebenter und hat nach 32 Spieltagen 45 Punkte auf dem Konto – das sind bereits jetzt mehr als in den Abschlusstabellen 2009/10 und 2010/11.

Das Gros der Ernte fuhren die Berliner dabei im heimischen Stadion an der Alten Försterei ein, wo zehn der 16 Heimspiele gewonnen wurden. Damit steht der 1.FCU in der Heimtabelle sogar vor Aufstiegskandidat SC Paderborn 07. Auswärts hingegen konnten die Köpenicker nur drei von 16 Begegnungen gewinnen und haben damit in der Fremde nur zwei Punkte mehr eingefahren als der F.C. Hansa. Ein wenig überraschend kommt die große Diskrepanz zwischen Heim- und Auswärtsspielen, wenn man berücksichtigt, dass der 1.FC Union zuhause (25) kaum mehr Tore erzielt hat als auswärts (24). Bester Torschütze der Köpenicker ist Simon Terrode, der am vergangenen Sonntag beim 1:2 in Düsseldorf seinen achten Saisontreffer erzielte und sich damit die alleinige Spitzenposition vor Sturmkollege Silvio (7) sicherte.

Verbessern können die Berliner ihren siebenten Tabellenplatz an den beiden ausstehenden Spieltagen nicht mehr. Dennoch hat die Mannschaft von Uwe Neuhaus, der seit Juli 2007 auf der Union-Bank sitzt und damit der dienstälteste Trainer aller aktuellen Zweitligisten ist, noch ein Ziel vor Augen: Erstmals in seiner Vereinsgeschichte kann der 1.FC Union eine Saison als bester Verein der ehemaligen DDR abschließen – dazu müsste man in der Abschlusstabelle vor Dynamo Dresden bleiben. Die Sachsen haben als Tabellenneunter aktuell vier Punkte Rückstand auf den 1.FC Union, dem somit noch ein Sieg fehlt, um das Saisonziel aus eigener Kraft zu erreichen. Zudem wollen sich die Berliner im letzten Heimspiel natürlich mit einem Sieg von den eigenen Fans verabschieden – und gleichzeitig auch von der alten Haupttribüne, die nach dieser Saison durch eine modernere ersetzt werden soll. Auch das Interesse der Fans an der Begegnung mit dem F.C. Hansa ist riesig – die Alte Försterei ist bereits seit Dienstag dieser Woche ausverkauft.

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