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16.02.2007 08:32 Uhr

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Die Hansa-Kogge ist wieder auf Kurs. Nach den beiden ersten Saisonniederlagen zum Beginn der Rückrunde hat unser Team zu alter Stärke zurückgefunden und wichtige Punkte für die angepeilte Rückkehr in die Bundesliga gesammelt. Nach dem ersten Rückrundensieg beim 1:0-Erfolg gegen die bis dahin in der Rückrunde zweimal erfolgreiche SpVgg Greuther Fürth wusste die Mannschaft von Trainer Frank Pagelsdorf auch bei den „Roten Teufeln“ auf dem Betzenberg zu bestehen.

 

Durch das 1:1 beim 1. FC Kaiserslautern hielten die Jungs um Kapitän Stefan Beinlich den schärfsten Verfolger eindrucksvoll auf Distanz. Der Vorsprung auf einen Nicht-Aufstiegsplatz beträgt weiter deutliche fünf Punkte. Zudem sammelten die Rostocker durch das Unentschieden auf Deutschlands heißestem Fußball-Berg auch weiteres Selbstvertrauen für das Heimspiel gegen Aufsteiger FC Augsburg. Im Hinspiel hatte es bei den Bayern ein 1:1 gegeben. Vor heimischer Kulisse im Ostseestadion wollen unsere Jungs jetzt ihre neue Erfolgsserie weiter ausbauen.

 

So wie es auch auf dem „Betze“ funktioniert hat. „Die Mannschaft hat gegengehalten und gut gefightet. Mit dem Punkt haben wir einen kleinen Schritt in die richtige Richtung gemacht, dem weitere große folgen müssen“, sagte Kapitän Stefan Beinlich.

Dabei hatten die kämpferisch starken Rostocker auch das Glück des Tüchtigen. Nachdem Marcel Schied nach einer knappen Viertelstunde mit einem Schuss das Tor verfehlt und auch den mitgelaufenen Regis Dorn übersehen hatte, erhielt Torhüter Mathias Schober bei einem Schuss von Sven Müller Unterstützung von der Querlatte (17.). In der 33. Minute war es dann „Schobi“ selbst, der bei einem Schuss von Lauterns nigerianischer Winterverpflichtung Emeka Opara mit einer starken Parade einen Rückstand verhinderte.

 

Unmittelbar vor der Pause gelang dann den Hanseaten der Führungstreffer. Kapitän „Paule“ Beinlich, der nach seiner Gelbsperre wieder mit dabei war, scheiterte aus 25 Metern zwar noch am Pfosten, doch beim Nachschussversuch von Marc Stein wurde der Hansa-Linksverteidiger von Mathieu Beda gefoult. Enrico Kern verwandelte den fälligen Elfmeter. Der Rostocker Torjäger hatte bei seinem zehnten Saisontreffer allerdings eine Portion Glück, weil FCK-Torhüter Jürgen Macho den Ball durch die Hände rutschen ließ. „Der Elfmeter war so scharf geschossen, dass der Torwart ihn nicht festhalten konnte“, meinte Kern nach dem Spiel mit einem Schmunzeln.

 

Nach dem Seitenwechsel erwischten die Gastgeber den besseren Start. In der 51. Minute traf Gregory Vignal mit einem Freistoß aus mehr als 30 Metern zum 1:1-Ausgleich. Mathias Schober hatte den Ball, der durch die Beine von Dexter Langen flog, spät gesehen, berührte ihn zwar noch, konnte ihn aber nicht mehr abwehren. Danach ließ die Hansa-Abwehr, mit 16 Gegentreffern vor Lautern und Augsburg (beide 18) immer noch die beste der Liga, kaum noch Torchancen des FCK zu. Im Gegenteil. Fast hätte noch Kai Bülow mit einem Kopfball den Siegtreffer für unsere Jungs erzielt, doch diesmal war Macho zur Stelle (68.).

 

Sechs Tage vor dem Remis in der Pfalz hatten der F.C. Hansa gegen Greuther Fürth seine zwei kleinen Negativserien beendet: unsere Jungs erzielten das erste Tor nach 390 Minuten und feierten damit den ersten Sieg nach vier Spielen ohne Dreier. Gegen die Franken hatte Trainer Frank Pagelsdorf gleich von Beginn an den erst fünf Tage zuvor verpflichteten neuen Angreifer Regis Dorn aufgeboten, der in der ersten Halbzeit auch sofort an mehreren gefährlichen Situationen beteiligt war. In der 12. Minute spitzelte Fürths Torhüter Stephan Loboué dem Elsässer in letzter Sekunde noch den Ball vom Fuß, auch in der 37. Minute scheiterte Dorn am Keeper von der Elfenbeinküste.

 

Nach dem Seitenwechsel waren zunächst zwar die Gäste dem Führungstor näher, als Christian Timm den linken Pfosten traf (57.). Jubeln durften dann aber die Hansa-Fans. Nach einer Flanke von Marc Stein von der linken Seite setzte Kai Bülow zu einem sehenswerten Flugkopfball an, scheiterte aber zunächst noch am rechten Pfosten. Von da sprang der Ball aber vor die Füße von Sebastian Hähnge, der mit seinem dritten Saisontor den Sieg perfekt machte. Damit bedankte sich Sebastian Hähnge für das Vertrauen von Trainer Frank Pagelsdorf, der ihn von Beginn an im Sturm aufgeboten hatte. Wahrscheinlich hätte Hähnge auch in Kaiserslautern in der Startformation gestanden, aber ein Magen-Darm-Virus setzte ihn außer Gefecht. Jetzt hofft er gegen Augsburg auf seine nächste Chance, zumal Enrico Kern wegen seiner in Kaiserslautern unberechtigt erhaltenen fünften Gelben Karte zuschauen muss. Und auf den nächsten Sieg des F.C. Hansa.

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