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11.02.2008 09:44 Uhr

Vertragsspieler Assani Lukimya ab 1. Juli Hansa-Profi

Erst Gledson, dann Tobias Rathgeb, schließlich Jörg Hahnel und nun Assani Lukimya-Mulongoti. Mittlerweile hat der F.C. Hansa Rostock bereits 19 Spieler für die Saison 2008/2009 für die Bundesliga und die 2. Liga sicher unter Vertrag.

Pagelsdorfs besondere Freude am letzten Wochenende: Der F.C. Hansa hat den zum Saisonende auslaufenden Vertrag mit Assani Lukimya-Mulongoti  um zwei Jahre verlängert. Der 22-jährige Abwehrspieler, der im vergangenen Sommer von Hertha BSC II als Vertragsspieler nach Rostock wechselte, erhält ab dem 01.07.2008 einen bis 2010 datierten Lizenzspielervertrag, der für die 1. und 2. Liga gültig ist. Wir sprachen mit dem gebürtigen Kongolesen.

 

Assani, wann haben Sie den neuen Kontrakt unterschrieben?

Assani Lukimya-Mulongoti: Am Freitag in Nürnberg.

 

Warum haben Sie sich bei Ihrem ersten Profivertrag als Fußballer nun für den F.C. Hansa entschieden?

Assani Lukimya-Mulongoti: Der Schritt nach Rostock schien mir im letzten Sommer schon der richtige Weg. Ich habe mich nicht getäuscht. Ich fühle mich hier wohl. Ich sehe hier eine Perspektive. Meine Leistung wird hier anerkannt.

 

Sie kamen mit der Erfahrung von 54 Regionalligaspielen nach Rostock und mussten sich erst einmal in Liga 4 anstellen. War das ein Problem?

Assani Lukimya-Mulongoti: Nein. Es war für mich überhaupt kein Problem, in der Amateurmannschaft zu spielen. Für mich war wichtig, dass ich Spielpraxis hatte. Ansonsten habe ich immer bei den Profis mittrainiert. Dort hat mich jede Einheit ein Stück weiter gebracht.

 

Am 6. Oktober 2007 gegen Wolfsburg (0:1), am 10. November gegen Cottbus (3:2) und nun am 9. Februar 2008 gegen Nürnberg (1:1) wurden Sie jeweils eingewechselt. Wann bestreiten Sie Ihr erstes Pflichtspiel in der Startelf?

Assani Lukimya-Mulongoti: Das entscheidet allein der Trainer. Aber ich wäre gern schnell dabei. Also hoffentlich bald.

 

Der Trainer hat Sie neben Agali und Bartels immerhin als einen der Gewinner der Wintervorbereitung genannt…

Assani Lukimya-Mulongoti: Das war ein gutes Gefühl und ein besonderes Argument, in Rostock zu bleiben.

 

Wie fühlen Sie sich in Rostock?

Assani Lukimya-Mulongoti: Sehr wohl. Mit meinem Zimmerkollegen Fin Bartels, mit Zafer Yelen und Simon Tüting habe ich hier gute Kumpels gefunden. Zafer ist dazu wie ich Berliner.

 

Sie sind ein Spieler, der von sich sagt, man müsse auch immer den Kopf trainieren…

Assani Lukimya-Mulongoti: Das ist richtig: Momentan plane ich die Teilnahme an einem Französisch-Kurs.

 

Sie haben zu Ihrem Vater, der in Berlin in einer KFZ-Werkstatt arbeitet und Hobby-Musiker ist, eine ganz besonders enge Beziehung. Hat er schon ein Spiel in Rostock von Ihnen gesehen?

Assani Lukimya-Mulongoti: Er hatte noch keine Zeit. Aber das ist jetzt geplant.

 

Und Ihre Freundin?

Assani Lukimya-Mulongoti: Katinka ist oft hier. Aber Sie studiert noch zweieinhalb Jahre Sport in Berlin.

 

Die Innenverteidigung in Rostock ist gut besetzt. Wo spielen Sie eigentlich am liebsten?

Assani Lukimya-Mulongoti: Überall. Hauptsache ich bin im Team. Bis auf Torwart habe ich bislang ja auch schon alles gespielt.

 

Wo haben Sie begonnen?

Assani Lukimya-Mulongoti: Als Kind habe ich als Stürmer bei Tasmania begonnen und auch oft getroffen. Erst bei Hertha BSC hat mich Dirk Schlegel sofort zum Innenverteidiger gemacht.

 

Wie bereiten Sie sich auf ein Spiel wie in Nürnberg vor?

Assani Lukimya-Mulongoti: Ich stimme mich immer mit Musik auf das Spiel ein, höre Hip-Hop.

 

Haben Sie eigentlich noch Kontakt zu den vielen Hertha-Talenten, mit denen Sie in Berlin groß geworden sind?

Assani Lukimya-Mulongoti: Ja, mit meinem Kumpel Samba telefoniere ich häufig. Er spielt inzwischen bei den Blackburn Rovers in England. Auf lange Sicht wäre für mich so eine Entwicklung auch ein Traum. Aber erst einmal will ich jetzt den Traum vom Bundesliga-Profi in Rostock leben...

 

Vielen Dank für das Gespräch und viel Erfolg in Rostock.


 

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