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10.03.2008 08:24 Uhr

Victor Agali: Hoffe der Knoten ist geplatzt

In seinem 18. Saisonspiel gelang Victor Agali endlich der erste Bundesliga-Treffer nach seiner Rückkehr zum F.C. Hansa. Im Kurzinterview nach dem Spiel schilderte er seine Gefühle.

 

Victor, herzlichen Glückwunsch zum ersten Saisontor. Außergewöhnlich groß war Dein Torjubel aber nicht. Oder täuschte das?

Naja, es war ja nicht mein erstes Tor in der Bundesliga. Ich habe früher schon sehr oft getroffen. Es war also so besonders nun auch wieder nicht.

 

Ihre Mannschaftskollegen haben das aber anders gesehen. Alle Feldspieler sind zum Jubeln auf sie zugelaufen...

Das stimmt. Natürlich ist es richtig, dass ich zuletzt keinen so guten Lauf hatte. Es war natürlich auch nicht einfach für mich, immer lesen zu müssen, wieviele Minuten ich nicht getroffen habe. Aber der Trainer und die Mitspieler haben immer weiter zu mir gehalten. Und das sollte damit sicherlich auch dokumentiert werden.

 

Ist jetzt der Knoten geplatzt?

Das hoffe ich sehr. Natürlich kam mir heute auch zugute, dass unser Spiel bedeutend offensiver ausgerichtet war als zuletzt. Wir waren vorne zwei Stürmer und hatten durch Stefan Beinlich auch eine sehr gute Unterstützung aus dem Mittelfeld.

 

Das hat man ja auch beim Tor gesehen. Kannst Du das aus Deiner Sicht noch einmal schildern?

Das ging eigentlich alles ganz schnell. Wie gesagt, Stefan hat uns Stürmer oft gefüttert, so auch vor dem Tor. Ein Blickkontakt, dann kam der Ball zu mir und ich habe einfach abgezogen.

 

Am Ende steht ein Punktgewinn zu Buche. Ein verdientes Ergebnis oder zu wenig für den F.C. Hansa?

Wir hatten zwar mehr Tormöglichkeiten und hätten auch gewinnen können. Doch das wichtigste ist natürlich, dass wir nicht mit leeren Händen nach Hause gefahren sind. Und wenn man die anderen Ergebnisse sieht, könnte es schon ein ganz wichtiger Punkt gewesen sein.

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