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25.09.2014 15:45 Uhr

Vollmann: "Ich werde gegen Duisburg den einen oder anderen Wechsel vollziehen"

Die „extreme Enttäuschung“ über die 0:1-Niederlage in Köln, die Peter Vollmann unmittelbar nach der Partie am Mittwoch noch fast kommentarlos verkündete, hat der Hansa-Trainer inzwischen konkretisiert: „Wir hatten zu viele läuferische Defizite. Vielleicht hätte ich doch den einen oder anderen Spieler schonen sollen“, zeigte er sich auch selbstkritisch, wobei er gleichzeitig seine Entscheidung, lediglich den Gelb-gesperrten Steven Ruprecht zu ersetzen, begründete: „Ich hatte gehofft, so könnten wir das gute Bielefeld-Spiel im Kopf besser mitnehmen. Leider musste ich aber erkennen, dass dies mit nur 97 Prozent nicht geht.“

Die personelle Rotation bleibt allerdings nicht aufgehoben, sondern wird nur aufgeschoben: „Am Sonnabend gegen Duisburg werde ich den einen oder anderen Wechsel vollziehen“, machte der Hansa-Trainer deutlich, dass nicht nur der zuletzt gesperrte Innenverteidiger wieder in die Startelf rückt. Auch einige Akteure, die sich zuletzt in der Reservistenrolle befanden, dürfen sich Hoffnungen auf eine neue Einsatzchance machen. Noch nicht zurückgreifen kann Peter Vollmann allerdings auf jenes Quartett (Grupe, Fardi, Starke, Jakobs), das zuletzt aus Verletzungsgründen fehlte.

Nur zwei Tage bleiben den Hanseaten, den Schalter wieder umzulegen. „Am heutigen Donnerstag wird das Köln-Spiel in der Mannschaftssitzung noch einmal kurz aufgearbeitet. Danach beginnen wir dann, das neue Spiel vorzubereiten und uns auf Duisburg einzustellen.“ Dabei denkt Peter Vollmann auch darüber nach, die Mannschaft nicht zu offensiv aufzustellen: „Ein zweiter Stürmer bedeutet ja nicht gleichzeitig, dass alles besser läuft, denn das Risiko wird natürlich größer. Auch bei Fortuna Köln hätten wir am Ende noch ein oder zwei Gegentore mehr bekommen können.“

Das Heimspiel am Sonntag gegen den MSV Duisburg, das um 14 Uhr in der DKB-Arena angepfiffen wird, ist die dritte Partie innerhalb von sieben Tagen und das nächste Heimspiel, nachdem eine Woche zuvor der Sieg im heimischen Stadion gelang. Wie die Bielefelder am vergangenen Wochenende kommen nun auch die Duisburger mit der stolzen Serie von 13 Punkten aus fünf Spielen nach Rostock. Erwartet werden am Sonnabend 6.000 bis 8.000 Zuschauer. Die Stadiontore öffnen eine Stunde vor Spielbeginn.

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