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01.12.2011 14:42 Uhr

'Wir müssen uns anders präsentieren als gegen Union'- PK vor dem Spiel in Fürth

Drei Spieltage stehen an den kommenden Advents-Wochenenden noch auf dem Spielplan, bevor sich die 2. Bundesliga in eine siebenwöchige Winterpause verabschiedet. Vor dem abschließenden Heimspiel am 18. Dezember gegen Dynamo Dresden stehen für den F.C. Hansa zunächst die beiden schwierigen Auswärtsspiele bei den Aufstiegskandidaten aus Fürth und Paderborn auf dem Programm.

Mit dem Gastspiel, am kommenden Sonnabend um 13 Uhr, in der Fürther Trolli-Arena schließt der F.C. Hansa die erste Halbserie ab. Will die Mannschaft die Hinrunde nicht auf einem Abstiegsplatz beenden, muss sie beim Tabellenvierten punkten - daran ändert auch die klare Außenseiterrolle der Hanseaten nichts. „Oberste Prämisse ist auch diesmal, das Spiel zu gewinnen“, unterstreicht Trainer Peter Vollmann, auch wenn er anfügt: „Der Weg dorthin wird aber strategisch ein anderer sein als zuletzt, wir werden etwas defensiver ausgerichtet sein.“ Dies soll allerdings nicht bedeuten, dass sich elf Rostocker vor dem eigenen Tor postieren: „Wenn man durchweg nur mauert, kann man nicht gewinnen. Aber nur, wenn wir es defensiv hinbekommen, können wir auch nach vorn agieren und Tore erzielen“, erklärt der Hansa-Coach.

Verzichten müssen die Rostocker neben dem gesperrten Tom Weilandt weiterhin auf Mohammed Lartey und vorerst auch noch auf Dexter Langen. Während Lartey frühestens in der kommenden Woche wieder ins Mannschaftraining einsteigen kann, steht Langen zwar schon wieder auf dem Trainingsplatz, wird aber noch zirka zwei Wochen pausieren müssen. Im Hansa-Kader für das Spiel in Fürth befindet sich nach abgesessener Gelb-Sperre auf jeden Fall wieder Dominic Peitz, der damit auch in die Startelf zurückkehren dürfte. Zudem ist Kapitän Sebastian Pelzer wieder genesen und steht im Auswärtsspiel bei der SpVgg Greuther Fürth zur Verfügung.

Wie schwer die Aufgabe beim Tabellenvierten wird, macht nicht nur das Tabellenbild deutlich. Die Fürther besitzen das erfolgreichste Sturmduo sowie die zweitbeste Abwehr der 2. Bundesliga. „Es handelt sich um ein Spitzenteam, gegen das wir uns ganz anders präsentieren müssen als zuletzt gegen Union. So ein Spiel darf sich nicht wiederholen und ich glaube auch, es wird sich nicht wiederholen. Die entsprechenden Signale sind da, wir hatten bislang eine sehr gute Trainingswoche“, verdeutlicht Peter Vollmann, dessen Mannschaft auch wieder auf die lautstarke Unterstützung aus dem Gästeblock baut. Rund 1000 der 7500 erwarteten Zuschauer werden dem F.C. Hansa die Daumen drücken.

Die ganze Pressekonferenz gibt es bei Hansa-TV!

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