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26.10.2011 16:40 Uhr

'Wir müssen uns nicht verstecken': PK mit Manager und Trainer

Die letzte Nacht vor dem Heimspiel gegen Energie Cottbus, das am Freitag um 18 Uhr in der Rostocker DKB-Arena angepfiffen wird, werden die Hansa-Kicker diesmal wieder zu Hause verbringen. Und das, obwohl die Mannschaft zwei Wochen zuvor erstmals in der Amtszeit von Trainer Peter Vollmann auch vor einem Heimspiel ein Hotel bezogen und danach den ersten Saisonsieg eingefahren hatte. „Ich bin nicht abergläubisch“, erklärt der Hansa-Coach beim obligatorischen Mediengespräch vor einem Pflichtspiel, dessen Spieler sich vor dem Cottbus-Spiel erst wieder 90 Minuten vor dem Spiel in der Kabine treffen werden.

Wer dann zum 18er-Kader gehören wird, ist ebenso noch nicht endgültig geklärt wie die Formation der Startelf. Während Pavel Kostal wohl noch eine weitere Woche pausieren wird, könnte Marek Mintal zumindest schon auf der Bank Platz nehmen: „Es besteht die Möglichkeit, dass er wieder in den Kader rückt“ will sich Peter Vollmann zwar noch nicht festlegen, hofft aber auf das Comeback seines erfahrenen Stürmers. Sicher ist zwei Tage vor dem Spiel auch noch nicht, ob Mannschaftskapitän Sebastian Pelzer schon wieder einsatzfähig sein wird. Er hat zwar voll mittrainiert, aber weiterhin einen Bluterguss, so dass es nicht ungefährlich ist, wenn er an dieser Stelle wieder etwas abbekommt.“

In der Vorbereitung auf die Begegnung mit den Lausitzern hat sich Peter Vollmann zwar auch ausführlich mit dem Gegner beschäftigt, will seine Spielweise aber nicht so sehr davon abhängig machen: „Das Cottbuser System ist nicht so entscheidend für uns. In erster Linie mischen wir unsere eigenen Karten, denn wir wollen von Anfang an agieren und nicht reagieren. Wer zuerst einen Lauf hat und die nötige Entschlossenheit im Vorwärtsgang zeigt, kann die Situation mental am besten in den Griff kriegen.“ Der Hansa-Coach rechnet damit, dass die Partie völlig offen ist: „Keine der beiden Mannschaften weiß genau, was zu erwarten ist. Es gibt sicherlich eine Fifty-Fifty-Chance. Und da wäre ein früher Führungstreffer natürlich gut für das Selbstbewusstsein.“
Klar ist dem Trainer auch, dass es wohl keinen Schönheitspreis zu gewinnen gibt: „Ich erwarte kein filigranes, sondern ein emotionales Fußballspiel, in dem wir uns vor Energie Cottbus nicht verstecken müssen. Und das ist keine Systemfrage. Das wichtigste Kriterium ist, dass wir auch diesmal wieder die drei Punkte im eigenen Stadion behalten.“
Und dies sieht auch Manager Stefan Beinlich so: „Es geht nicht darum, wer die beste Mannschaft im Osten, Westen, Süden oder Norden ist! Es geht nur um die drei Punkte. Dafür müssen wir arbeiten, indem wir uns weiterhin viele Chancen erarbeiten und auch mal die ein oder andere Situation erzwingen.“

Was Stefan Beinlich zu den aktuellen Transfergerüchten sagt, wohin es in der Winterpause ins Trainingslager geht, sowie alle weiteren Aussagen vom Manager und Trainer, können Sie in voller Länge bei Hansa-TV sehen!

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