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10.02.2012 13:25 Uhr

'Wir wollen den Anschluss finden' – PK vor dem Spiel gegen den MSV

Minusgrade, gefrorene Plätze und Schnee – das sind die Bedingungen mit denen die Profis des F.C. Hansa seit der Rückkehr aus dem spanischen Trainingslager zu kämpfen haben. Und obwohl das Spielfeld in der DKB-Arena zu einem Drittel gefroren ist, ist die Austragung des ersten Heimspieles, zu dem der F.C. Hansa Rostock zwischen 9000 und  11000 Zuschauer erwartet, aktuell nicht gefährdet.

Personell wird Trainer Wolfgang Wolf für das Spiel gegen die „Zebras“ einige Umstellungen vornehmen. Denn neben den Langzeitverletzten Mohammed Lartey und Pavel Kostal, wird auch Kapitän Sebastian Pelzer nach seiner fünften Gelben Karte fehlen. Ausfallen wird zudem wie in Bochum auch, Mittelfeldspieler Björn Ziegenbein. Trainer Wolfgang Wolf hofft, dass „Ziege“ kommende Woche wieder ins Mannschaftstraining einsteigen kann. Zurückkehren in den Kader werden hingegen Michael Wiemann und Robert Müller, die ihre Sperren abgesessen haben und der Mannschaft wieder zur Verfügung stehen.
Wie die Startformation gegen Duisburg aussehen wird, ließ der Trainer allerdings noch offen. Lediglich Marek Mintal und Edisson Jordanov bekamen vom Trainer eine Einsatzgarantie.  Jedoch stellt sich die Mannschaft für den Trainer aktuell von selbst auf. „Ein Plänchen habe ich schon in der Tasche. Nach den letzten beiden Trainingseinheiten wird sich entscheiden ob daraus ein Plan wird“, so Wolf. Auf die Frage ob Tom Weilandt und Kevin Pannewitz nach ihren guten Leistungen in Bochum in die Startformation rücken könnten, antwortete der Trainer: „Wir müssen auch Akzente von der Bank aus setzen können“ und gab hier zumindest eine Richtung vor.

Auch von einem richtungsweisenden Spiel möchte der Coach noch nichts wissen. „Diese Frage können Sie mir jede Woche stellen. Auch die Duisburger mit ihren 20 Punkten kommen nicht ohne Druck hierher. Wichtig ist, dass wir unseren Konkurrenten schlagen und so den Anschluss wieder herstellen“, erläuterte Wolf den anwesenden Journalisten. Wie man der Mannschaft von Oliver Reck begegnen will, gab der Trainer auch schon vor: „Vor allem dürfen wir keine einfachen Fehler mehr machen und müssen bei Standardsituationen wacher sein. Dann haben wir alle Chancen gegen Duisburg zu gewinnen!“ Die widrigen Bedingungen spielen für Wolfgang Wolf hingegen nur eine untergeordnete Rolle. „Schließlich müssen beide Mannschaften auf dem Platz zu Recht kommen.“
Um den zweiten Saisonsieg einzufahren, wird die Mannschaft noch zweimal trainieren. Am heutigen Freitag stehen noch Spiel- und Passformen auf dem Trainingsprogramm. Das Abschlusstraining, in der Standardsituationen eingeübt werden, findet morgen unter Ausschluss der Öffentlichkeit in der DKB-Arena statt.

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