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30.06.2008 13:14 Uhr

Wohin führt die Pokal-Reise?

Eine Woche vor dem ersten Punktspieltag steht zunächst die erste Runde im DFB-Pokal auf dem Terminplan und vor der Auslosung am kommenden Sonntag (16.30 Uhr live im Pay-TV-Sender Premiere) ist bereits klar, dass sich die Hanseaten im zweiten Lostopf befinden. Diese 18 Erst- und 14 Zweitligisten müssen zwischen dem 7. und 10. August 2008 auf jeden Fall reisen.

Zu den 32 potentiellen Gegnern des F.C. Hansa gehören nicht nur jene 24 Mannschaften, die sich über die verschiedenen Landespokal-Wettbewerbe für den DFB-Pokal qualifiziert haben, sondern auch die vier Zweitliga-Absteiger der vergangenen Saison sowie die jeweils beiden besten Mannschaften der Regionalligen Nord und Süd, die im kommenden Spieljahr deren Plätze in der 2. Bundesliga einnehmen werden. Nach Oberhausen, Ahlen, Ingolstadt oder Frankfurt könnte es also auch schon vor dem Bundesliga-Start gehen. Was sicherlich nicht nur auf Grund der Schwere der Aufgabe, sondern auch aus logistischen Gründen nicht gerade ein Traumlos für den F.C. Hansa wäre. Mindestens 500 Kilometer oder mehr müssten dann erneut zurückgelegt werden, um zum Pokalspiel anzureisen.

Bereits in den vergangenen 17 Jahren (seit der Eingliederung in den DFB 1991) hatte es der F.C. Hansa in der ersten Runde des Pokalwettbewerbs zumeist mit Mannschaften aus dem Süden Deutschlands zu tun. Viermal kamen die Kontrahenten aus Baden-Württemberg, dreimal aus Bayern, je einmal aus Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland. Drei Gegner waren in Nordrhein-Westfalen beheimatet und auch das Stadion des niedersächsischen Vertreters VfL Osnabrück, zu dem die Hanseaten in der ersten Pokalrunde sogar schon zweimal reisen mussten, ist immerhin mehr als 400 Kilometer von Rostock entfernt.

Relativ kurz waren die Pokal-Reisen bislang nur zu Tennis Borussia Berlin (1994) und zum SV Babelsberg 03 (2006). Beide Vertretungen haben sich aktuell als Landespokalsieger in Berlin bzw. Brandenburg übrigens erneut für den DFB-Pokal qualifiziert. Weitere potentielle Hansa-Gegner aus den neuen Bundesländern könnten mit Hallescher FC (Sachsen-Anhalt), Chemnitzer FC (Sachsen) sowie Rot-Weiß Erfurt (Thüringen) drei langjährige Kontrahenten aus der DDR-Oberliga oder mit der TSG Neustrelitz ein Derby-Gegner aus Mecklenburg-Vorpommern sein. Und auch die potentiellen Reiseziele Kiel (Schleswig-Holstein), Bergedorf (Hamburg) oder Lüneburg (Niedersachsen) lägen immerhin noch fast vor der Haustür...

 

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