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09.03.2012 13:26 Uhr

Wolfgang Wolf: 'Die Mannschaft kann zeigen, was sie wirklich drauf hat'

Mit dem Heimspiel gegen den Tabellenzweiten Eintracht Frankfurt beginnt für den F.C. Hansa die Endphase der laufenden Saison, in der für die Rostocker noch fünf Heim- sowie fünf Auswärtsspiele zu absolvieren sind. Fünf Punkte beträgt der Rückstand der Mannschaft zum rettenden Ufer, dem 15. Tabellenplatz, den aktuell der FSV Frankfurt belegt.

Ebenfalls in der Stadt am Main, aber am anderen Ende der Zweitligatabelle, ist der nächste Kontrahent des F.C. Hansa zuhause. 'Eintracht ist nicht nur ein klarer Aufstiegsfavorit, sondern stellt auch das kopfballstärkste Team der Liga und hat die meisten Auswärtstore erzielt', nennt Hansa-Trainer Wolfgang Wolf weitere Superlative der Frankfurter, die man nicht auf Anhieb der aktuellen Tabelle entnehmen kann. Trotzdem glaubt der Hansa-Coach, dass seine Mannschaft nicht chancenlos in die Partie David gegen Goliath geht: 'Wir haben eine Chance, wenn wir ohne Angst auftreten. Wir müssen die Räume eng machen und den Gegner in Zweikämpfe verwickeln, wenn wir die geballte Angriffswut der Frankfurter unterbinden wollen.'

Im Vergleich zum Auswärtsspiel in Braunschweig wird die Abwehrkette wieder umgebaut: 'Matthias Holst kehrt nach abgesessener Sperre zurück und wird gegen Eintracht Frankfurt natürlich spielen. Wie die Abwehr sonst aussieht, werde ich aber erst am Spieltag verraten', so der Rostocker Trainer, der zudem auf zwei seiner Talente verzichten muss: 'Edisson Jordanov hat aus Braunschweig einen riesigen Pferdekuss mitgebracht und kann kaum laufen. Er fällt mit Sicherheit aus - wie wohl auch der am Knöchel verletzte Lucas Albrecht.'

Trotz der Niederlagen in den vergangenen beiden Spielen setzt Wolfgang Wolf weiterhin großes Vertrauen in seine Profis: 'Das Ingolstadt-Spiel war zwar ein Schlag ins Genick, doch die Mannschaft hat in Braunschweig unter Beweis gestellt, dass sie so etwas wegstecken kann. Wir sind auch diesmal wieder gut vorbereitet, wollen nicht nur verteidigen, sondern auch brenzlige Situationen vor dem Eintracht-Tor heraufbeschwören. Wir wissen aber auch, dass wir in diesem Spiel nicht viele Chancen bekommen werden.'

Angst hat der Hansa-Trainer vor der Begegnung mit dem Tabellenzweiten nicht, eher im Gegenteil: 'Ich freue mich schon auf den Sonntag. Da kann die Mannschaft zeigen, was sie wirklich drauf hat. Wir werden mit unseren Mitteln versuchen, der Eintracht das Leben so schwer wie möglich zu machen und sie zu Fehlern zu zwingen. Je länger die Null steht, um so mehr wird der Funke dann auch auf die Ränge überspringen', ist Wolfgang Wolf überzeugt.

13000 bis 15000 Zuschauer werden am Sonntag in der DKB-Arena erwartet - in Abhängigkeit davon, wie viele Fans sich noch kurzfristig zu einem Besuch der Partie entschließen.

Zuschauer-Informationen:

Die Tageskassen werden am Spieltag ab 10 Uhr geöffnet sein, der Einlass im Stadion erfolgt ab 11.30 Uhr.
Die Gästekasse bleibt am Spieltag geschlossen. Gästefans die sich im Heimbereich aufhalten, müssen damit rechnen in den Bereich der Gästefans umgesetzt zu werden.

Das Spiel des F.C. Hansa Rostock gegen Eintracht Frankfurt (11.03.2012) ist vom Deutschen Fußball-Bund als Spiel mit erhöhtem Risiko eingestuft  worden.

Für das gesamte Stadion besteht ein Alkoholverkaufsverbot.

Am Spieltag wird im Bereich der Schillingallee eine Zone eingerichtet, die nur mit einer gültigen Karte für den Gästebereich betreten werden kann.


Die Pressekonferenz in voller Länge gibt es im Abo-Bereich unter: Hansa-TV

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