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02.03.2012 13:56 Uhr

Wolfgang Wolf: 'Wir dürfen die Köpfe jetzt nicht hängen lassen'

Mit vier Punkten Rückstand zum rettenden Ufer geht der F.C. Hansa in das letzte Drittel der aktuellen Zweitliga-Saison. Am Sonntag um 13.30 Uhr steigt in Braunschweig das erste von elf Endspielen um den Klassenerhalt. 

Trotz der zuletzt verlorenen Punkte in den Duellen mit den direkten Konkurrenten Alemannia Aachen (0:0) und FC Ingolstadt (1:2) ist Trainer Wolfgang Wolf optimistisch, dass sich die nötigen Erfolgserlebnisse noch einstellen werden: 'Sieht man einmal von der ersten Halbzeit in Bochum ab, waren wir zuletzt in allen Spielen die bessere Mannschaft. Jedes Spiel hätten wir gewinnen können, wenn nicht sogar müssen', macht der Hansa-Coach deutlich, dass seine Mannschaft das Potential für die 2. Bundesliga hat. Er fordert: 'Wir dürfen jetzt nicht die Köpfe hängen lassen. Unsere wenigen Fehler müssen wir noch weiter minimieren, am besten gegen Null fahren.'

Mindestens eine Änderung in der Abwehrkette muss Wolfgang Wolf vornehmen, denn Matthias Holst ist in Braunschweig gesperrt. Offen ist dagegen noch, ob jene Spieler mitwirken können, die zuletzt wegen einer Erkältung nicht am Mannschaftstraining teilnehmen konnten. 'Jörg Hahnel, Stephan Gusche und Tino Semmer werden am Freitag Nachmittag erstmals wieder mittrainieren. Danach müssen wir schauen, wie sie dies verkraftet haben und abwarten, was in der Nacht noch passiert. Am Sonnabend steigt nur in den Bus, wer auch spielfähig ist!' Natürlich hofft der Trainer auf das Trio: 'Ich möchte die Mannschaft so wenig wie möglich umstellen, habe für den Notfall aber auch einen Plan B in der Tasche. Dann müssten wir sie durchmischen.'

Die Gastgeber können ohne jeglichen Druck aufspielen, das weiß auch Wolfgang Wolf: 'Die Braunschweiger hatten das Glück, sehr gut in die Saison zu starten. An den ersten Erfolgen haben sie sich dann hochgezogen und spielen eine Klasse-Saison. Auch wenn die Eintracht jetzt weder nach oben, noch nach unten eine Rolle spielt, wird sie vor eigenem Publikum die Punkte nicht herschenken. Dieses Spiel wird für uns genauso schwer wie jedes andere Auswärtsspiel auch.' Besonderen Respekt hat der Hansa-Trainer vor der kompakten Hintermannschaft der Braunschweiger: 'Auch zuhause werden sie aus einer stabilen Defensive spielen. Um so wichtiger wird es für uns sein, dass wir jede sich bietende Schuss-Situation nutzen.'

Von seiner Mannschaft erwartet Wolfgang Wolf, dass sie an die spielerischen Leistungen der bisherigen Begegnungen anknüpft: 'Wir müssen wieder so spielen wie gegen Ingolstadt. Wir haben zwar enormen Druck, doch die Mannschaft stemmt sich dagegen. Sie glaubt weiterhin an ihr Ziel und lässt sich durch nichts davon abbringen. Es geht darum, weiter ruhig zu bleiben, wir dürfen auf keinen Fall Hektik aufkommen lassen oder gar in Aktionismus verfallen.' Auch auf Rechenspiele lässt sich der Trainer nicht ein: 'Solche Sachen kann man knicken, wir sollten nur von Spiel zu Spiel schauen. Jetzt geht es erst einmal nur darum, in Braunschweig eine konzentrierte Leistung abzurufen. Dann haben wir auch dort eine Siegchance.'

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