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04.05.2012 14:03 Uhr

Wolfgang Wolf: 'Wir wollen den Fürthern Paroli bieten'

Mit einem Heimspiel gegen Bundesliga-Aufsteiger SpVgg Greuther Fürth beenden die Hansa-Profis die aktuelle Zweitliga-Saison und dürfen - trotz des bereits feststehenden Abstiegs - noch einmal auf eine gute Zuschauerkulisse hoffen.

Nach den aktuellen Vorverkaufszahlen werden am Sonntag um 13.30 Uhr bis zu 16.000 Zuschauer in der DKB-Arena erwartet - Tendenz steigend. „Und diese Zuschauer dürfen erwarten, dass wir ein Spiel abliefern, das dieser Kulisse gerecht wird“, weiß auch Trainer Wolfgang Wolf, für den diese Partie keineswegs das erste Testspiel auf die neue Saison ist: „Die Fürther sind zwar schon aufgestiegen, kommen aber noch mit dem Ziel nach Rostock, als Erster über die Ziellinie zu gehen. Wir sind am Sonntag in der Pflicht, alles zu versuchen, um Paroli zu bieten“, verdeutlicht der Hansa-Coach, der seine bestmögliche Formation aufbieten wird: „Bei Kevin Pannewitz wird es allerdings eng, er konnte zuletzt nur Lauftraining absolvieren. Und auch bei Eddi Jordanov müssen wir noch abwarten, ob er schon wieder mitwirken kann. Vielleicht kommt dafür Mohammed Lartey wieder zu seinem ersten Einsatz.“ Für den Mittelfeldspieler, der am vergangenen Dienstag schon 45 Minuten lang im Oberliga-Punktspiel der zweiten Mannschaft eingesetzt wurde, wäre es der erste Zweitliga-Einsatz nach genau einem halben Jahr.

Keine Rolle spielt bei der Aufstellung der Mannschaft, ob die entsprechenden Spieler auch in der kommenden Saison noch das Hansa-Trikot tragen werden. „Es wird eine Mischung geben aus allen drei Gruppen. Also jenen Spielern, die einen laufenden Vertrag besitzen, jenen, denen befristet ein neues Angebot vorliegt sowie den Suchenden.“ Zur letzteren Gruppe zählt Wolfgang Wolf jene Spieler "mit auslaufenden Verträgen, die von Vereinsseite kein neues Angebot erhalten haben sowie jene Akteure, die von sich aus erklärt haben, den Verein im Sommer verlassen zu wollen.“

Da viele Spieler noch bis zur nächsten Woche Bedenkzeit haben, wird es am Sonntag vor dem Spiel auch keine Verabschiedungen der scheidenden Spieler geben. „Das machen wir dann am nächsten Donnerstag, wenn die letzte Trainingseinheit auf dem Programm steht“, erklärt der Rostocker Trainer, der aktuell davon ausgeht, dass kein Spieler mit laufenden Vertrag den F.C. Hansa verlassen wird: „Momentan sehe ich Keinen, der wechseln will.“ Ob sich daran eventuell doch noch etwas ändert, werden wir genau einen Monat nach der letzten Trainingseinheit wissen. Erster Trainingstag der Vorbereitungsphase auf die neue Saison wird der 10. Juni sein, bevor sechs Wochen später (20. bis 22. Juli) der erste Spieltag der 3. Liga auf dem Programm steht.

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