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13.08.2009 14:20 Uhr

Zachhuber: Die Mannschaft lebt und ist gewillt, drei Punkte einzufahren

Trotz des Ausscheidens im DFB-Pokal beim VfL Osnabrück und der Niederlage im Auftaktspiel der 2.Bundesliga bei Arminia Bielefeld stehen die Hansa-Fans weiterhin fest zu ihrer Mannschaft. Zum ersten Heimspiel am kommenden Sonnabend deuten die Vorverkaufszahlen auf einen Besuch von 18.000 bis 20.000 Zuschauern hin, wobei Trainer Andreas Zachhuber sogar glaubt, dass zu dieser Partie gegen den TSV 1860 München noch mehr Hansa-Fans den Weg in die DKB-Arena finden werden: „Ich gehe davon aus, dass wir vor 22.000, vielleicht sogar 25.000 Zuschauern spielen werden. In den letzten Heimspielen der vergangenen Saison haben wir schließlich immer vernünftige Leistungen gezeigt. Und da spielten wir ja auch fast immer vor einem vollen Haus.“ Die Tageskassen öffnen am Spieltag um 10 Uhr, Spielbeginn wird am Sonnabend um 13 Uhr sein.

Der Hansa-Coach ist davon überzeugt, dass seine Spieler gewillt sind, die beiden schlechten Spiele in Osnabrück und Bielefeld vergessen zu machen: „Die Mannschaft lebt. Ich habe gesehen, wie sie auf ihre Fehler reagiert hat und darauf brennt, jetzt zu Hause die ersten drei Punkte einzufahren!“ Deshalb hält Andreas Zachhuber auch von großen personellen Umstellungen nichts: „Ich lasse mich jetzt nicht verrückt machen, die ganze Mannschaft auszutauschen. Im Gegenteil! Die Spieler haben die Gelegenheit, es diesmal besser zu machen.“ Darauf hat der Trainer auch die abschließenden Trainingseinheiten ausgerichtet: „Es ging darum, das katastrophale Pass-Verhalten abzustellen. Daran haben wir in dieser Woche verstärkt gearbeitet.“

Auch wenn der Trainer optimistisch in das erste Heimspiel der neuen Saison geht, hat er großen Respekt vor dem Kontrahenten aus München: „1860 ist ein Traditionsverein, der lange in der 1.Liga gespielt hat und den man natürlich immer auf der Rechnung haben muss. Zudem sind die Löwen mit dem Weiterkommen im Pokal sowie dem Sieg am ersten Spieltag gut aus den Startlöchern gekommen“, weiß Andreas Zachhuber, der unter dem aktuellen Gästetrainer Ewald Lienen von Juli 1997 bis März 1999 beim F.C. Hansa als Co-Trainer gearbeitet hat: „Das war eine Zusammenarbeit, die mir sehr viel Spaß gemacht hat“, denkt er gerne an diese Zeit zurück, obwohl sich die Wege der beiden Trainer danach nie wieder kreuzten: „Wir haben uns in den letzten zehn Jahren weder live gesehen noch miteinander gesprochen.“

Nun kommt es also zum ersten direkten Duell der beiden Trainer-Kollegen, das der Begegnung mit dem TSV 1860 München zusätzlichen Reiz verleiht. Bis auf Enrico Neitzel und Tom Buschke stehen Andreas Zachhuber dafür alle Spieler seines Kaders zur Verfügung, so dass er theoretisch auch mit der gleichen Elf wie in Bielefeld beginnen könnte. „Vielleicht wird es aber auch eine Veränderung geben“, erklärt der Hansa-Coach, ohne Namen zu nennen. Eine Einsatzgarantie stellte er allerdings erneut Mittelfeld-Youngster Tobias Jänicke aus: „Wenn er bis Sonnabend fit bleibt, wird er auch spielen.“

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