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07.04.2009 14:38 Uhr

Zachhuber: Ich verlange in Fürth drei Punkte

Mit dem gleichen 18er Kader wie beim zurückliegenden Heimsieg über den FSV Frankfurt wird der F.C. Hansa auch zum Auswärtsspiel bei der SpVgg Greuther Fürth reisen. Da Fin Bartels weiterhin gesperrt ist und auch keiner der angeschlagenen Spieler inzwischen genesen ist, kann es keinerlei Veränderungen geben. „Das ist natürlich schade, denn ich hätte schon gern einen Konkurrenzkampf um die Plätze im Kader“, erklärt Trainer Andreas Zachhuber, der seit seinem Amtsantritt noch nie mehr als 18 einsatzfähige Spieler zur Verfügung hatte. Andererseits hat der Hansa-Coach aktuell auch keinen Anlass, seine Mannschaft umzustellen. Zwar formuliert er nur vorsichtig: „Ich schließe nicht aus, dass gegen Fürth die gleiche Startelf aufläuft wie zuletzt gegen Frankfurt.“ Doch nach dem 2:0 Erfolg wird er das erfolgreiche Team sicherlich auch nicht umbauen wollen.

Da mittlerweile feststeht, dass mit Stefan Wächter, Tobias Rathgeb und Diego Morais mindestens drei Langzeitverletzte in dieser Saison überhaupt nicht mehr zur Verfügung stehen, wird Zachhuber zur Vergrößerung seiner Trainingsgruppe ab der kommenden Woche drei weitere Amateure zum Profi-Training hinzuziehen. Ab Ostermontag sollen Andreas Kerner, Tom Buschke und Rene Lange mit der Lizenzmannschaft trainieren. Ob dies dann die erste Trainingseinheit nach dem Punktspiel in Fürth sein wird, entscheiden die Hansa-Profis am Donnerstag selbst: „Ich habe den Spielern schon vor dem Spiel gegen Frankfurt gesagt, falls sie aus beiden Spielen sechs Punkte holen, werde ich mich großzügig zeigen, was die Freizeit über die Feiertage betrifft“, verrät Andreas Zachhuber.

Für das Spiel in Fürth sieht er seine Mannschaft „gut gerüstet“ und hat auch keine Angst vor dem erfolgreichsten Stürmer-Duo der 2.Bundesliga: „Wir haben in den letzten drei Punktspielen schließlich nur zwei Gegentore kassiert. Auch in Fürth werden wir wieder versuchen, die Räume eng zu machen“, will er der treffsichersten Offensive der 2.Bundesliga möglichst wenig Entfaltungsmöglichkeiten geben. Allerdings glaubt Zachhuber, dass der Druck eher auf den Hanseaten lasten wird als auf den Gastgebern: „Bei den Fürthern, die aufsteigen wollen, ist es ja eher ein positiver Druck. Bei uns dagegen geht es um den Klassenerhalt in der 2.Liga, da ist der Druck sicherlich höher.“

Auch die Spieler wissen natürlich, dass der Sieg über den FSV Frankfurt die Situation der Hanseaten nicht grundlegend verbessert hat. „Schließlich befinden wir uns immer noch auf einem Abstiegsplatz. Auch wenn uns durch den Sieg über Frankfurt  natürlich ein großer Stein vom Herzen gefallen ist und eine neue Euphorie entfacht wurde“, relativiert Bastian Oczipka. Auch der Hansa-Verteidiger, der seit seinem Debüt im September alle Pflichtspiele bestritt, hofft endlich auf den ersten Auswärtssieg der aktuellen Zweitliga-Saison: „Wir haben zwar zuletzt dreimal nicht verloren, doch eine richtige Serie ist das mit den beiden Unentschieden ja noch nicht!“ Und das sieht Trainer Zachhuber genauso: „Ich habe der Mannschaft zu Beginn der Woche ganz klar gesagt, dass ich in Fürth drei Punkte verlange!“

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