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27.08.2009 14:53 Uhr

Zachhuber: „Solidarität mit Werftarbeitern zeigen“

„In diesen schwierigen Zeiten wollen wir uns mit den Werftarbeitern in Wismar und Warnemünde solidarisch zeigen. Auch mein Vater hat 30 Jahre lang in Wismar auf der Werft unsere Brötchen verdient“, erklärte Hansa-Trainer Andreas Zachhuber das Engagement des Vereins für die von der Arbeitslosigkeit bedrohten Schiffbauer. 2000 Freikarten hat der Fußball-Zweitligist F.C. Hansa für das Heimspiel an diesem Sonnabend (13.00 Uhr) gegen Rot-Weiß Oberhausen an die Werft-Mitarbeiter in Wismar und Warnemünde verteilt.

Die Mannschaft des F.C. Hansa stellt sich derweil für die Partie gegen Oberhausen fast von allein auf. „Ich habe momentan nur 14 gesunde Feldspieler, nachdem sich Oliver Schröder gestern bei einem Verkehrsunfall verletzt hat und frühestens am Freitag wieder mit Lauftraining beginnen kann“, erklärte Trainer Andreas Zachhuber am Donnerstag auf der Hansa-Pressekonferenz.

„Unser Mannschaftsarzt Dr. Frank Bartel hat gesagt, dass nichts kaputt ist und ich mir keine Sorgen machen soll, dass dauerhafte Schäden zurückbleiben könnten“, sagte Oliver Schröder, der am Donnerstag nicht trainierte. „Ich muss am Freitag noch einmal zum Arzt. Dann wird entschieden, ob ich das Training wieder aufnehmen kann. Ich gebe alles, um am Sonnabend gegen Oberhausen spielen zu können. Die Entscheidung darüber trifft letztendlich jedoch unsere medizinische Abteilung“, erklärte der 29-Jährige, der in dieser Saison bisher zwei Liga-Spiele für die Mecklenburger absolviert hat.

Definitiv ausfallen werden gegen RWO die Verletzten Orestes, Bradley Carnell (beide Muskelfaserriss), Enrico Neitzel (Aufbautraining nach Fuß-Operation), Thomas Breu (Kapselverletzung im Fuß), René Lange (Risswunde am Bein) und Tom Buschke (Bruch des Fußwurzelknoches).

Dennoch gab sich der Hansa-Coach Andreas Zachhuber optimistisch: „Wir sind in der Lage, damit umzugehen und werden jetzt nicht rumheulen. Ich bin überzeugt davon, dass wir gegen Rot-Weiß Oberhausen eine Mannschaft aufbieten können, die in der Lage ist, das Spiel zu gewinnen!“

Im Vergleich zum Auswärtsspiel beim 1.FC Union werden sich die Hanseaten aber noch einmal steigern müssen: „In der Defensive müssen wir wieder so kompakt stehen, uns darüber hinaus aber noch mehr Torchancen erspielen und diese besser nutzen“, fordert Andreas Zachhuber, der „eine sehr kampfstarke Oberhausener Mannschaft“ erwartet.

In den letzten Trainingseinheiten vor dem Spiel hat der Hansa-Coach den Schwerpunkt noch einmal auf Torschuss-Übungen gelegt und hofft, dass dies die Effektivität im Angriff seiner Elf verbessern wird.

Torhüter Alexander Walke, der in den bisherigen drei Meisterschaftsspielen immer zu den besten Rostockern gehörte, würde zudem gern auch einmal ohne Gegentreffer bleiben. „Allerdings erwartet uns auch gegen Oberhausen ein schweres Spiel. Doch spielerisch haben wir uns zuletzt von Woche zu Woche gesteigert und die Fehler, die wir gemacht haben, in der Mannschaft offen und ehrlich angesprochen. Wir werden alles daran setzen, das Spiel zu gewinnen und ich bin auch überzeugt davon, dass wir es gewinnen werden“, betonte der Hansa-Keeper.

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